«Despicable Me 2»: Steve Carell: «Diese Filme sind Kunst»
Aktualisiert

«Despicable Me 2»Steve Carell: «Diese Filme sind Kunst»

Steve Carell kehrt im Sommerblockbuster «Despicable Me 2» als Ex-Bösewicht Gru zurück. 20 Minuten sprach mit ihm über peinliche Vaterpflichten und durchgeknallte Minions.

von
Paola Abou Jaoude

20 Minuten: Für Ihre Sprechrolle Gru haben Sie einen ganz spezifischen Akzent entwickelt…

Steve Carell: Ich lache mich jedes Mal schlapp, denn dieser Akzent lässt sich überhaupt keinem Land zuordnen. Man kann dabei gar nichts falsch machen, weil es keine Regeln gibt. Einfacher geht's nicht (lacht).

Was ist das Erfolgsrezept der «Despicable Me»-Macher?

Filme können lustig und emotional sein, aber man darf sich nicht manipuliert fühlen. Dieser Film ist überhaupt nicht manipulierend und zielt auch nicht nur auf Kinder ab. Er ist sehr feinsinnig – aber auch äusserst albern. Eine interessante Mischung, wenn man sie hinkriegt.

Wo liegt der Vorteil für Sie als Schauspieler, eine Rolle zu sprechen?

Ich habe die Freiheit, auch mal Mist zu bauen und zu improvisieren. Wenn etwas nicht funktioniert, verwenden wir es eben nicht im Film. Diese Filme sind Kunst! Was die Animatoren leisten, ist technisch ungeheuer raffiniert und wunderschön.

Im Film verkleidet sich Gru für seine Kinder als Märchenfee. Gehört das zum Vatersein dazu?

Ich habe die Feen-Nummer noch nie für meine Kinder abgezogen. Aber ich würde es sofort tun. Das macht man einfach, weil es die eigenen Kinder sind und man sie liebt.

Interview Steve Carell

Die Minions wurden ja gewissermassen zu den heimlichen Stars der Reihe...

Ja, sie sind zum totlachen! Nächstes Jahr bekommen sie ihren eigenen Film! Sie sind die neuen Marx Brothers: physisch witzig, leicht gewalttätig – wenn auch auf eine harmlose Weise - und sehr liebenswert.

«Despicable Me 2» startet am 11. Juli 2013 in den Deutschschweizer Kinos.

Deine Meinung