Stiftung Pfarrer Sieber kann weiter aufatmen
Aktualisiert

Stiftung Pfarrer Sieber kann weiter aufatmen

Die Sozialwerke von Parrer Ernst Sieber erhalten vom Kanton Zürich den blockierten Staatsbeitrag von 460 000 Franken.

Die Stiftung habe die bisher ausgebliebenen Unterlagen abgeliefert, womit der Überweisung nichts mehr im Wege stehe.

Er habe die Auszahlung des kantonalen Beitrages für 2004 zugunsten der Stiftung veranlasst, sagte Ruedi Hofstetter, Chef des Kantonalen Sozialamtes, am Freitag gegenüber dem Zürcher Lokalsender «Radio 24». Dies nachdem der Stiftungsrat die Dokumente über die Finanzlage der Stiftung vorgelegt habe. Dabei ging es unter anderem um Stillhalteabkommen mit Gläubigern der Stiftung.

Bereits vor einer Woche hatte die Stiftung positive Nachrichten zu vermelden: Ein anonymer Spender überwies zu ihren Gunsten eine Million Franken, um die schwierige Finanzlage zu bewältigen. Und die Reformierte Kirche stellte 300 000 Franken zur Verfügung.

Ferner hat laut der Stiftung das Spendenaufkommen in den letzten Tagen zugenommen. Die Stiftung war in einen Liquiditätsengpass geraten, weil die Spenden deutlich zurückgegangen waren.

Kurzfristig fehlten ihr rund zwei Millionen Franken. Sie wehrte sich jedoch setzt gegen Medienberichte, wonach sie völlig überschuldet sei und kurz vor dem Aus stehe. Vielmehr fehle das flüssige Geld in der Kasse, während die Finanzen jedoch durch verschiedene Liegenschaften grundsätzlich gesichert seien. (sda)

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