Stillstand auf Italiens Flughäfen
Aktualisiert

Stillstand auf Italiens Flughäfen

Eine Streikankündigung der Fluglotsen hat auf italienischen Flughäfen zur Streichung hunderter Flüge geführt.

Die staatliche Fluglinie Alitalia sagte insgesamt 334 Flüge ab, darunter 168 internationale Verbindungen. Von Frankfurt am Main aus wurden zunächst 40 Flüge von und nach Italien gestrichen, wie ein Fraport-Sprecher am Donnerstagmorgen mitteilte. Betroffen seien vor allem die Linien nach Rom und Mailand.

Die Lufthansa kündigte auf ihrer Internet-Seite an, es müssten am Donnerstag 54 Flüge zwischen Deutschland und Italien ausfallen. Insgesamt würden vermutlich 22.000 Reisende von dem Ausstand in Mitleidenschaft gezogen, erklärte Alitalia.

Die österreichische Fluglinie Austrian ordnete die Streichung von zehn Flügen nach Italien an. Betroffen davon waren Verbindungen von Wien nach Rom, Mailand, Bologna und Venedig sowie die entsprechenden Rückflüge, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete.

Die Fluglotsen wollen am Donnerstag in ganz Italien von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr in den Ausstand treten. Sie kritisieren, dass sie seit zwei Jahren ohne Tarifvertrag arbeiten. Für Freitag werden landesweit Streiks im öffentlichen Nahverkehr erwartet. Die Beschäftigten fordern Lohn- und Gehaltserhöhungen von monatlich 106 Euro. Am 19. Januar droht ein Streik der Beschäftigten von Alitalia.

(dapd)

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