Aktualisiert 16.05.2010 10:21

BahnverkehrStörung legt SBB-Hauptstrecke lahm

Grosse Panne bei der SBB: Wegen einer Stellwerkstörung ist der Bahnverkehr auf einer der beiden SBB-Hauptstrecken, der Ost- West-Achse, unterbrochen worden.

Sämtliche Züge durch das Limmattal fielen zeitweise aus.

Besonders hart traf es die Passagiere der IC-Züge zwischen Chur und Basel, der ICN-Züge zwischen St. Gallen und Genf-Flughafen und der Intercity-Züge zwischen Romanshorn und Brig. Sie mussten Verspätungen von bis zu einer Stunde hinnehmen.

Die SBB empfahl den Passagieren zwischen Zürich und Bern, auf den Interregio via Luzern umzusteigen, was die Reisezeit um etwa eine Stunde verlängerte. Reisende zwischen Zürich und Basel konnten via Frick reisen und waren etwa 40 Minuten länger unterwegs.

Ausfälle gab es auch bei den Interregio- und den S- Bahnverbindungen durch das Limmattal. Passagiere wurden mit Bussen transportiert; teilweise konnten Bahnen umgeleitet werden.

Kurze Panne, lange Wirkung

Grund für die Unannehmlichkeiten war ein Totalausfall des Stellwerks im Bahnhof Dietikon ZH, wodurch die Signale nicht mehr funktionierten, wie SBB-Sprecher Christian Ginsig der Nachrichtenagentur SDA sagte. Ursache war eine technische Störung bei der Stromversorgung.

Begonnen hatte die Grosspanne um 21.20 Uhr. 50 Minuten später gelang es der SBB, das Stellwerk wieder in Betrieb zu nehmen. Bis Mitternacht hatte sich der Zugverkehr wieder normalisiert. «Alle Kunden kamen nach Hause», sagte Ginsig am Sonntag.

Ginsig zeigte sich erleichtert, dass die Störung nicht zu einer Hauptverkehrszeit auftrat, sondern an einem Samstagabend mit geringem Passagieraufkommen. Sollte dennoch jemand zu Schaden gekommen sein, will sich die SBB kulant zeigen, sagte Ginsig und empfahl den Betroffenen, sich beim Kundendienst zu melden.

(sda)

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