Stones-Tour fast abgesagt
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Stones-Tour fast abgesagt

Charlie Watts' Kehlkopfkrebs hätte die aktuelle Rolling Stones-Tour «A Bigger Bang» fast noch vor ihrem Start zum Scheitern gebracht - Frontmann Mick Jagger hätte die ganze Sache nämlich abgesagt, wenn sein Bandkollege nicht in der Lage gewesen wäre zu touren.

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Jagger war ein nervliches Wrack, als Watts ihm von der Diagnose erzählte, und befürchtete, dass dies das Ende der Tourpläne sein könnte. Der Rocker zum Musikmagazin «Rolling Stone»: «Wir hatten die Tournee beschlossen. Charlie war vollkommen dafür und meinte, 'Die Ärzte sagen, ich habe eine 90-prozentige Chance, wieder ganz gesund zu werden.' Ich wäre in so schlimmer Verfassung gewesen. Wenn Charlie gesagt hätte, 'Ich kann diese Tour nicht machen, ich habe dem Tod ins Gesicht gesehen,' dann hätten wir uns das anders überlegen müssen. Niemand hat ihn dazu gedrängt, aber die Behandlungen waren bestimmt nicht leicht. Ich habe mir ständig Sorgen gemacht und mich gefragt, 'Isst er auch ordentlich?'» Gitarrist Keith Richards hat durch Watts' Krankheitsschock erst gemerkt, wie beeindruckend der Schlagzeuger ist. Richards: «Nach den Behandlungen sah er immer noch genau so aus. Als hätte er nichts weiter getan, als sich die Haare zu kämmen und sich einen Anzug anzuziehen.»

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