Aktualisiert 21.01.2016 07:02

Anti-Kampagne

«Stop Hate – Dump Trump»

Zahlreiche Prominente unterstützen eine Kampagne gegen den US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump. Unter ihnen sind Jane Fonda und Harry Belafonte.

von
chk
Schauspieler, Schriftsteller und Intellektuelle wollen ihn verhindern: Donald Trump mischt sich unter seine Anhänger. (20. Januar 2016)

Schauspieler, Schriftsteller und Intellektuelle wollen ihn verhindern: Donald Trump mischt sich unter seine Anhänger. (20. Januar 2016)

Keystone/Brandi Simons

Prominente Schauspieler, Schriftsteller und Intellektuelle unterstützen eine Kampagne zur Verhinderung von Donald Trump als US-Präsident. Die Schauspieler Danny Glover, Jane Fonda und Harry Belafonte, der Regisseur Jonathan Demme und der Intellektuelle Noam Chomsky sind Mitglied der am Mittwoch gestarteten Kampagne «Stop Hate – Dump Trump» (Stoppt den Hass – lasst Trump fallen).

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber sei dabei, seine «hasserfüllte und spaltende Rhetorik» noch zu steigern, sagte eine der Mitgründerinnen, die Schriftstellerin Eve Ensler. Medien und Politik sollten Verantwortung dafür übernehmen, den Äusserungen Trumps nicht übermässig Raum zu geben und sie mehr zu hinterfragen oder zu verurteilen, forderte Ensler.

«Bedrohung für Demokratie»

«Wir denken, dass Trump eine grosse Bedrohung ist für Demokratie, Freiheit, Menschenrechte, Gleichheit und das Wohl unseres Landes und all seiner Bewohner», erklärte die Kampagne, der sich am Mittwoch binnen weniger Stunden 1200 Menschen anschlossen.

Trump hatte im Juni im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner seinen Hut in den Ring geworfen. In Umfragen liegt er seit Monaten vorn. Der Milliardär setzt dabei auf scharfe Töne und kontroverse Vorschläge.

Seine Forderung nach einem generellen Einreiseverbot für Muslime in den USA wurde im Dezember auch von Politikern der eigenen Partei scharf kritisiert, doch wiederholte Trump sie seitdem immer wieder. Zu Beginn seiner Bewerbung hatte Trump mexikanische Einwanderer pauschal als «Vergewaltiger» gebrandmarkt. Am 8. November wird in den USA ein neuer Präsident gewählt. (chk/afp)

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