«Stoppt das Bildungsmassaker»

Aktualisiert

«Stoppt das Bildungsmassaker»

Im Rahmen des europaweiten Aktionstags gegen Bildungs- und Sozialabbau hat in Bern eine Kundgebung stattgefunden.

Rund 1200 Schülerinnen, Schüler und Studierende sagten der «Sparwut im Bildungsbereich» den Kampf an.

Der Demonstrationszug führte auf die Grosse Schanze vor der Universität, wo die Schlusskundgebung stattfand. Die Demonstrierenden machten klar, dass sie den «zunehmenden Einfluss der Marktwirtschaft» auf Mittelschulen und Universitäten als Gefahr sehen. Studierende seien Menschen und nicht Humankapital.

Zur Mitbestimmung wurde ausgeführt, dass zwei Sitze im 21- köpfigen Senat der Uni Bern zu wenig, ja eigentlich «ein Hohn» seien. Für wirkliche Mitbestimmung müssten die Studierenden die Hälfte der Sitze belegen. Auf einem Transparent hiess es: «Stoppt das Bildungsmassaker».

Weiter wurde die Abschaffung aller Ausbildungsgebühren gefordert. Zudem lehnen die Demonstrierenden das «Zweiklassenmodell» mit Bachelor und Master bei den Abschlüssen ab. Für die Teilnahme an der bewilligten Kundgebung blieben Schüler und Studierende dem Unterricht fern.

Laut Stadtpolizei lag die Zahl der Demonstrierenden bei 1200; die Organisatoren sprachen von mehreren Tausend.

(sda)

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