Aktualisiert 16.02.2020 17:36

Heimspiel FC Luzern

FCL marschiert weiter - Heimsieg gegen St.Gallen

Der FCL ringt auch den Leader aus St.Gallen nieder. Das einzige Tor fiel nach einer halben Stunde per Elfmeter. Viertes Spiel und vierter Sieg für Celestini.

von
Darius Herzog
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Von der ersten Spielsekunde an ist es ein ausgeglichenes, umkämpftes Duell der zwei formstarksten Mannschaften. Luzern und St.Gallen lassen wenig zu.

Von der ersten Spielsekunde an ist es ein ausgeglichenes, umkämpftes Duell der zwei formstarksten Mannschaften. Luzern und St.Gallen lassen wenig zu.

Keystone/Alexandra wey
Dann die Führung nach einer halben Stunde. Der gefoulte Margiotta verlädt Zigi im Gästetor und erzielt sein fünftes Saisontor.

Dann die Führung nach einer halben Stunde. Der gefoulte Margiotta verlädt Zigi im Gästetor und erzielt sein fünftes Saisontor.

Keystone/Alexandra wey
Kann sich auch heute wieder auszeichnen: Luzerns zurzeit wohl wichtigster und konstantester Baustein Marius Müller.

Kann sich auch heute wieder auszeichnen: Luzerns zurzeit wohl wichtigster und konstantester Baustein Marius Müller.

Keystone/Alexandra wey

Sie liegen sich in den Armen, sie feiern, sie jubeln. Die Zuschauer veranstalten schon vor dem Schlusspfiff Standing Ovations. Wie sich die Fussballwelt doch blitzschnell ändern kann. Vor ein paar Wochen sah es am Pilatus noch ganz anders aus.

Margiotta vom Punkt mit dem (frühen) Gamewinner

Aber die Vergangenheit ist passé. Jetzt steht Fabio Celestini an der Seitenlinie und feiert seinen vierten Sieg im vierten Spiel, wer hätte das zum Rückrundenauftakt gedacht? Dieser vierte Sieg war hart erkämpft. Die Gäste begannen besser, druckvoller, schafften es aber nicht, den Dosenöffner zu erzielen.

Das gelang nach einer halben Stunde dem Heimteam, etwas gar glücklich. Muheim foulte den an ihm vorbeilaufenden Margiotta völlig unabsichtlich im Strafraum. Der Penalty-Entscheid von Schiri Schärer wohl vertretbar - der VAR griff nicht ein. Der gefoulte Italiener lief an und traf ohne Mühe flach ins Eck.

Beide Top-Torhüter in der Schlussphase im Blickpunkt

Nach dem Pausentee wieder dasselbe Bild. St.Gallen startete schwungvoll, ohne vorerst aber wirklich gefährlich zu werden. Überhaupt waren Torchancen bis auf die Schlussphase äusserst Mangelware.

Je mehr es gegen das Spielende ging, desto zwingender wurden die Aktionen. Quintillà, Guillemenot und Demirovic vergaben grösste Chancen auf den Ausgleich, scheiterten aber alle am wiederum starken FCL-Keeper Müller.

In der Nachspielzeit, als St.Gallen bereits alles nach vorne warf, gab es dann auch noch Topchancen für den FCL. SG-Goalie Zigi, in ebenso starker Verfassung wie Müller, parierte gegen Schürpf und Eleke. Einmal war noch der Querbalken bei Ndiaye im Weg.

Luzern - St. Gallen 1:0 (1:0)

11'406 Zuschauer. - SR Schärer. - Tor: 30. Margiotta (Foulpenalty) 1:0.

Luzern: Müller; Schwegler, Lucas, Knezevic, Sidler; Ndiaye, Ndenge, Mistrafovic (63. Schulz), Schürpf; Margiotta (76. Eleke), Males (83. Bürki).

St. Gallen: Zigi; Hefti, Stergiou, Letard, Muheim; Quintilla; Görtler (55. Bakayoko), Babic; Guillemenot (86. Ribeiro); Itten, Demirovic.

Bemerkungen: Luzern ohne Matos (gesperrt), Voca, Kakabadse und Binous (alle verletzt). St. Gallen ohne Ruiz (gesperrt), Lüchinger, Nuhu und Strübi (alle verletzt). 86. Lattensschuss Ndiaye. Verwarnungen: 17. Mistrafovic (Foul), 30. Zigi (Reklamieren), 37. Hefti (Schwalbe), 60. Males (Foul), 63. Bakayoko (Foul), 68. Knezevic (Foul).

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