Guter, böser Fussballstar?: Strafanzeige gegen Ribéry
Aktualisiert

Guter, böser Fussballstar?Strafanzeige gegen Ribéry

Laut einem Bericht der «Bild» droht dem Bayern-Star Ungemach: Ein ehemaliger Manager hat Strafanzeige wegen Betrugs eingereicht.

Untersucht wird gegen Frank Ribéry, seine beiden Berater Jean-Pierre Bernès und Alain Migliaccio und Verantwortliche von Olympique Marseille. Kläger ist Ribérys Berater von 2005 bis 2007, der Luxemburger Bruno Heiderscheid.

Heiderscheid hat bereits einen Prozess vor dem internationalen Sportgericht CAS gegen den Bayern-Star verloren. Jetzt versucht er sich mit einer Anzeige bei der FIFA und mit einer zivilrechtlichen Klage. Sein Vorwurf: Ribéry habe mit einem gefälschten Dokument und mit einer Falschaussage das Sportgericht getäuscht. Selbstverständlich geht es um Geld: Marseille habe Ribéry eine Erfolgsprämie von 600'000 Franken überwiesen, die aber eigentlich als Vermittlungsprovision für den Berater gedacht gewesen wären. Ribéry war zuvor von Galatasaray Istanbul nach Marseille gewechselt.

Weiter sollen dem ehemaligen Berater 10% des Bayern-Transfers zustehen – das aufgrund eines handschriftlichen Vertrages. Dieses Geld soll bereits zu Bernès und Migliaccio geflossen sein. Laut der Bild würden die Angeklagten einer Untersuchung aber gelassen entgegen sehen.

(tog)

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