Abgas-Affäre: Strafanzeige gegen Schweizer VW-Chefs

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Abgas-AffäreStrafanzeige gegen Schweizer VW-Chefs

Die welsche Konsumentenorganisation FRC hat Strafanzeige gegen die Beteiligten der Dieselmotoren-Manipulation bei VW eingereicht.

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fal
Neues Ungemach für VW: Eine Schweizer Konsumentenorganisation hat eine Anzeige wegen des Abgasskandals erstattet. (30. September 2015)

Neues Ungemach für VW: Eine Schweizer Konsumentenorganisation hat eine Anzeige wegen des Abgasskandals erstattet. (30. September 2015)

Die Westschweizer Konsumentenorganisation FRC hat am Montag im Zusammenhang mit dem VW-Skandal Strafanzeige eingereicht. Die Anzeige wegen Verletzung des Bundesgesetzes gegen unlauteren Wettbewerb richtet sich gegen Unbekannt.

«Wir wollen den Sachverhalt und die Verantwortlichkeiten festlegen und damit den Weg ebnen, damit die Opfer selbst klagen können», sagte FRC-Generalsekretär Mathieu Fleury am Dienstag der Nachrichtenagentur sda. Zuvor hatte die Westschweizer Zeitung «Le Matin» über die Klage berichtet.

Bereits zweite Klage

Es ist die zweite in der Schweiz eingereichte Klage im Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal. Am 1. Oktober hat ein Genfer, der 2014 ein VW-Dieselauto gekauft hatte, bereits eine Klage eingereicht.

Der FRC - Fédération romande des consommateurs - hat zudem eine Plattform eingerichtet, um betroffene Konsumenten bei rechtlichen Schritten zu unterstützen. Sie soll Konsumenten beraten, die gegen den deutschen Auto-Konzern vorgehen wollen. Fleury zählte allein am Dienstagmorgen um die fünfzig Anmeldungen. Gemeinsam mit dem Deutschschweizer und dem Tessiner Konsumentenschutzverband schickt der FRC zudem eine Bitte um Aufklärung an Amag, den VW-Generalimporteur in der Schweiz. (fal/sda)

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