Aktualisiert 03.01.2016 14:05

Es geht um 26'000 FrankenStrafbefehl gegen Gina-Lisa

Wegen Falschverdächtigung zweier Männer, die 2012 angeblich gegen den Willen von Gina-Lisa Sex mit ihr hatten, kriegt das Model jetzt eine Geldstrafe aufgebrummt.

von
hau

Model Gina-Lisa Lohfink hat einen Strafbefehl des Amtsgerichts Tiergarten Berlin am Hals: Die Ex-«GNTM»-Kandidatin soll wegen Falschverdächtigung umgerechnet 26'000 Franken bezahlen, berichtet «Bild». Der Fall ereignete sich im Juni 2012: Die Blondine soll mit zwei Männern in ihrer Berliner Wohnung geschlafen haben. Wenige Tage darauf erstattete Lohfink Anzeige. Ihr seien in der besagten Nacht K.o.-Tropfen verabreicht worden, ebenfalls sei sie zu Intimitäten gezwungen worden. Wenig später kursierte laut «Bild» im Internet ein Video, in dem Lohfink beim Sex mit den beiden Männern «Hör auf!» gesagt haben soll. Das Video ist inzwischen gelöscht.

Nachdem die Polizei gegen die beiden Männer ermittelte, hat der zuständige Richter nun entschieden, dass Lohfink die Männer zu Unrecht beschuldigt habe. Bild-Material und Chat-Verläufe sowie ein toxikologisches Gutachten würden dies belegen.

«Unser erklärtes Ziel ist ein Freispruch»

«Ich habe für meine Mandantin gegen den Strafbefehl Einspruch eingelegt», so der Anwalt von Gina-Lisa Lohfink, Burkhard Benecken, gegenüber «Bild». Und weiter: «Unser erklärtes Ziel, ist ein Freispruch.»

Die 29-jährige Gina-Lisa äusserte sich ebenfalls in der «Bild» zum Strafbefehl. Sie sei total «erschüttert», dass die Sache jetzt hochkomme. Sie sei das alleinige Opfer. Lohfink ist sich sicher, dass die Wahrheit noch ans Licht kommen werde. «Für mich sind das keine Männer», sagt das Model. Ohne ihr Einverständnis sei der Sex und die nachfolgende Video-Veröffentlichung geschehen, «um damit Profit zu machen.»

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