Aktualisiert 03.12.2006 20:45

Strafen für Betreiber von harten Pornosites

Wie kann verhindert werden, dass das Handy in den Händen von Jugendlichen zur Mini-Glotze für Sexfilmchen und -bilder wird?

Seit der Massenvergewaltigung eines 13-jährigen Mädchens in Zürich-Seebach überschlagen sich die Politiker mit Ideen zur Lösung des Problems. Druck in Richtung Bern macht jetzt auch die Zürcher FDP und unterstützt mit einer eigenen Motion die Forderung des Zuger FDP-Ständerats Rolf Schweiger.

«Die Betreiber von Homepages, auf denen harte Pornografie gezeigt wird, sollten bestraft werden», sagt FDP Kantonsrätin Carmen Walker Späh. Es müsse für Kinder und Jugendliche unmöglich gemacht werden, solche Bilder aufs Handy zu laden. Von einem Handyverbot an den Schulen, das EVP-Kantonsrat Gerhard Fischer in einem Postulat fordert, hält sie dagegen wenig.

(aro)

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