«Liebe auf ersten Blick»: Strassenhund Robi hat ein neues Zuhause gefunden

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«Liebe auf ersten Blick»Strassenhund Robi hat ein neues Zuhause gefunden

Nach der Hirntumor-Diagnose seines Besitzers suchte der rumänische Ex-Streuner Robi ein neues Daheim – und ist nun fündig geworden. 

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Robi (rechts) hat ein neues Zuhause gefunden – und ein neues Gspändli. 

Robi (rechts) hat ein neues Zuhause gefunden – und ein neues Gspändli. 

zvg
Die neuen Besitzer hatten bereits einen Hund aus dem Ausland. 

Die neuen Besitzer hatten bereits einen Hund aus dem Ausland. 

zvg

Darum gehts

  • Nachdem sein erstes Herrchen erkrankt war, stand der Mischlingsrüde Robi ohne Familie da.

  • Die Suche nach einem neuen Zuhause gestaltete sich zunächst schwierig. 

  • Nach dem Artikel von 20 Minuten hat Robi nun ein neues Daheim gefunden. 

Der rumänische Strassenhund Robi hat kein leichtes Los gezogen. Kaum hatte er im letzten Oktober in der Schweiz ein liebevolles Daheim gefunden, wurde bei seinem Besitzer ein inoperabler Gehirntumor festgestellt, weshalb dieser sich nicht mehr um den heute 16 Monate alten Mischlingsrüden kümmern konnte. Wieder stand Robi auf der Strasse, wieder wurde er auf diversen Onlineplattformen ausgeschrieben – zunächst ohne Erfolg.   

Nach dem Artikel von 20 Minuten Anfang Juli nahm Robis Vermittlung jedoch Fahrt auf. «Wir erhielten rund 25 Anfragen», sagt Kirsten Kiener von Casa Cainelui Rubio, einem Tierheim im Westen Rumäniens, das dortigen Strassenhunden ein zweites Leben in der Schweiz und in Deutschland schenkt. Ein Grossteil der Kandidatinnen und Kandidaten sei jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht in Frage gekommen. «Die einen hatten bereits Katzen, mit denen sich Robi überhaupt nicht versteht. Anderen fehlte es gänzlich an Erfahrung mit Hunden. Und dann gabs noch die, die Vollzeit arbeiten und Robi in eine Tagespension gegeben oder im Freundeskreis herumgereicht hätten – was auch nicht der Sinn der Sache ist», erklärt Kiener. 

«Robi ist ein Traumhund»

Schliesslich meldete auch ein Ehepaar aus Bülach ZH sein Interesse an und besuchte Robi in der Pflegestelle im Kanton Bern. «Es war Liebe auf den ersten Blick von beiden Seiten», schwärmt die Hundevermittlerin. Das Paar habe bereits einen Hund aus dem Ausland und sei daher prädestiniert. Seit gut einer Woche befindet sich Robi nun in seinem neuen Zuhause. Dort hat er sich offensichtlich gut eingelebt, wie aus einer Whatsapp-Nachricht der neuen Besitzer an Robis ehemaliges, krankes Herrchen hervorgeht. Darin heisst es: «Robi ist ein Traumhund und fühlt sich jeden Tag wohler. Jedes Mal, wenn ich ihn anschaue, denke ich auch an dich. Mit dem Loslassen aus Liebe hast du auch uns ein grosses Geschenk gemacht.»  

Du weisst von einem Tier in Not?

Hier findest du Hilfe:

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)

Tierrettungsdienst, Tel. 044 211 22 22 (bei Notfällen)

Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist

Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen

GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel.  079 700 70 70 (Notruf)

Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00


Tierquälerei:

Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Schweizer Tierschutz (anonym möglich)

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(sul)

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