Beratungscontainer: Strassenstrich Ibach hat wieder ein Hilfsangebot
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BeratungscontainerStrassenstrich Ibach hat wieder ein Hilfsangebot

Der Beratungscontainer auf dem Strassenstrich in Ibach ist wieder offen. Dank angepasstem Sicherheitskonzept soll die Arbeit für alle Beteiligten sicherer werden.

In der Nähe des General-Guisan-Quais in Stansstad wurde die tote Prostituierte im September im See gefunden.

In der Nähe des General-Guisan-Quais in Stansstad wurde die tote Prostituierte im September im See gefunden.

Nach einer zweimonatigen Schliessung nach dem gewaltsamen Tod einer Prostituierten ist der Beratungscontainer für Sexarbeiterinnen auf dem Luzerner Strassenstrich wieder geöffnet worden. Das Sicherheitskonzept wurde inzwischen überarbeitet.

Der Luzerner Verein für die Interessen der Sexarbeitenden (Lisa) will das Beratungsangebot «hotspot» im Industriegebiet Ibach mindestens bis Juni 2015 weiterführen, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. Ein unbefristeter Betrieb über die Pilotphase hinaus sei finanziell noch nicht gesichert.

Sicherheitskonzept angepasst

Laut Mitteilung wurde das Sicherheitskonzept für die Arbeit im und um den Container angepasst. Sowohl Infrastruktur wie auch Abläufe seien optimiert worden. Details gibt der Verein nicht bekannt. Der Beratungscontainer war im Oktober geschlossen worden. Der Verein begründete dies mit der Gewalt, die auf dem Strassenstrich herrscht.

Eine 36-jährige Prostituierte, die in Ibach auf den Strich gegangen war, wurde im September getötet und bei Stansstad NW im See aufgefunden. Zudem wurden gemäss Lisa ehrenamtliche Hotspot-Mitarbeiterinnen bedroht.

(SDA)

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