Twitch: Streamer für Luft-Sex mit Plastikfigur gebannt
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TwitchStreamer für Luft-Sex mit Plastikfigur gebannt

Der «Smash Melee»-Spieler Joseph «Mang0» Marquez wurde auf der Streaming-Plattform Twitch gebannt. Er hat während eines Livestreams mit einer kleinen Anime Figur einen sexuellen Akt nachgeahmt.

von
Marc Gerber

Darum gehts

  • Joseph «Mang0» Marquez wurde von der Streaming-Plattform Twitch für drei Tage gebannt.

  • Er hat eine sexuelle Geste mit einer Anime-Figur gemacht.

  • Dieser «Luftsex» war der Streaming Plattform zu viel.

  • «Mang0» kritisiert Twitch und kann diesen Ban nicht ernst nehmen.

«Sexual content» oder auf Deutsch sexueller Inhalt war wohl der Grund, dass Joseph «Mang0» Marquez für drei Tage von der Streaming-Plattform Twitch gesperrt wurde. Wer jetzt denkt, dass Marquez sich vor der Webcam ausgezogen oder sonstiges pornographisches Material vorgeführt hat, der irrt. Während eines Livestreams hat Marquez aber eine kleine Anime Figur genommen und einen sexuellen Akt nachgeahmt. Dies scheint zu reichen, um gegen die Bestimmungen von Twitch zu verstossen.

Der genaue Grund für die Sperrung ist zwar nicht bekannt, aber es war die einzige Szene im Stream, die man wirklich als sexuellen Inhalt bezeichnen konnte. «Mang0» schrieb sofort seinem Streaming-Kollegen «Ludwig», der ebenfalls auf Sendung war: «Bro, ich glaube, ich habe einmal zu viel eine Anime-Figur gepoppt.» Ebenfalls veröffentlichte Marquez einen Tweet und kritisierte die Streaming-Plattform.

Es ist schon fast ein wenig ironisch, dass «Mang0» für einen sexuellen Inhalt gebannt wurde, da er sich wie andere bekannte Streamer und Streamerinnen in der Vergangenheit gegen den Hot-Tub-Trend auf Twitch ausgesprochen hat.

Dabei handelt es sich um Userinnen, die leicht bekleidet Videospiele spielen. Das Game steht hier nicht im Vordergrund. Twitch hat unter anderem genau wegen dieser Streamerinnen die Kategorie Just Chatting eröffnet. In dieser muss man eben nicht spielen, sondern kann einfach die Webcam einschalten und mit den Zuschauern reden.

Halbnackte Frauen im Hot-Tub

«Mang0» sieht die Plattform Twitch als Gaming-Plattform, wer halbnackte Frauen sehen möchte, der könne auf unzählige andere Sites gehen, findet er. Darum verärgere es ihn, aber auch andere Streamerinnen und Streamer, dass es erlaubt ist, im Bikini im Hot-Tub zu sitzen. Dies gehört laut «Mang0» nicht auf Twitch. Die Community unterstützt «Mang0» mit seiner Ansicht grösstenteils.

Die Taktik hinter einem Twitch-Ban ist undurchsichtig. So wird Marquez für Luft-Sex mit einer Plastikfigur für drei Tage gebannt. Als die Streamerin MissBehavin sich auf der Streaming-Plattform komplett auszog, wurde sie ebenfalls für drei Tage gesperrt. Ihre Begründung: Der Stream sei nicht für Twitch gedacht gewesen, sondern für ihren OnlyFans-Account.

Was auf Twitch erlaubt ist, entscheidet immer noch die Plattform. Trotzdem wäre eine gewisse Transparenz im Sinn der Community sinnvoll, da sind sich «Mang0» und andere Streamer und Streamerinnen sicher.

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