Aktualisiert 04.10.2019 12:17

Nach Öl-Unfall

Strecke Bern–Olten ab Samstagmorgen offen

Bei Unterhaltsarbeiten hat eine Baumaschine eine grössere Menge Öl verloren. Alle Züge zwischen Bern und Olten wurden umgeleitet. Am Freitagmittag konnte ein Gleis freigegeben werden.

von
chk
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Zwischen Bern und Olten kam es am Freitagmorgen zu Zugausfällen und Verspätungen.

Zwischen Bern und Olten kam es am Freitagmorgen zu Zugausfällen und Verspätungen.

Leser-Reporter
Die Bahn-2000-Strecke musste gesperrt werden.

Die Bahn-2000-Strecke musste gesperrt werden.

Leser-Reporter
Bei geplanten Unterhaltsarbeitenhat eine Baumaschine in der Nacht auf Freitag eine grössere Menge Öl verloren.

Bei geplanten Unterhaltsarbeitenhat eine Baumaschine in der Nacht auf Freitag eine grössere Menge Öl verloren.

Leser-Reporter

Die Bahn-2000-Strecke war seit der Nacht auf Freitag komplett gesperrt. Alle Züge zwischen Bern und Olten wurden umgeleitet. Reisende mussten mit Zugausfällen und Verspätungen von bis zu 15 Minuten rechnen. Erst am Freitagmittag konnte ein Gleis Richtung Olten wieder freigegeben werden. Richtung Bern wurden die Züge weiter umgeleitet, wie die SBB mitteilte. Ab Betriebsbeginn am Samstagmorgen sollen alle Züge wieder planmässig verkehren.

Bei geplanten Unterhaltsarbeiten auf der Bahn-2000-Strecke hat eine Baumaschine eine grössere Menge Öl verloren. Deshalb war die Bahnstrecke unterbrochen.

Was genau zum grossen Ölverlust geführt hat, ist nach Angaben der SBB derzeit noch unklar. Nach Einschätzung ihrer Fachleute sollte die Reinigung der Verschmutzungen bis voraussichtlich Samstagabend dauern. Die Arbeit ist aufwendig: Das Öl muss gebunden werden, die Schienen, Schwellen und der Schotter müssen gereinigt werden. Dafür würden beide Gleise benötigt. Am Freitagmittag konnte die SBB jedoch Entwarnung geben: Die Arbeiten kamen schneller voran als gedacht.

Reisezeit verlängerte sich

Bis am Freitagmittag wurden sämtliche Züge, die sonst zwischen Bern und Olten beziehungsweise via Zofingen weiter nach Luzern über die Bahn-2000-Strecke verkehren, über die Stammstrecke via Burgdorf–Langenthal umgeleitet. Dadurch verlängerte sich die Reisezeit um zehn bis 15 Minuten.

Ausserdem kam es sowohl im Fern- als auch im Regionalverkehr zu Zugsausfällen. Die SBB nimmt auf der Bahn-2000-Strecke regelmässig Unterhaltsarbeiten vor. Dabei werden etwa Kontrollen an technischen Komponenten vorgenommen sowie Gleis-, Fahrleitungs-, Telekom- und Sicherungsanlagen instandgehalten.

Die Gleisbauteams schleifen beispielsweise Schienen, um Spuren der steten Abnutzung zu beseitigen. Oder sie stopfen wo nötig hochpräzis und computergesteuert Schotter unter die Schwellen und justieren so die Gleislage millimetergenau. (chk/sda)

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