Aktualisiert 18.01.2017 10:02

Kitzbühel-Abfahrt

Streif nach Sturz-Orgie im Vorjahr entschärft

Heute wird um 11.30 Uhr in Kitzbühel das erste Abfahrtstraining ausgetragen. Obwohl die Streif sicherer wurde, bleibt sie ein Höllenritt.

von
heute.at/pbt

Aksel Lund Svindal, Hannes Reichelt und Georg Streitberger wurden vor einem Jahr brutal von der Streif abgeworfen – alle an derselben Stelle. FIS-Renndirektor Markus Waldner erklärt, wie die Kompression vor der Hausbergkante entschärft wurde.

«Die Kompression ist da, sie war immer da, die können wir nicht wegnehmen», sagt der Südtiroler. «Aber wir haben sie schön mit Schnee aufgefüllt. Und wir sorgen dafür, dass bei der Besichtigung und im Training nur die Läufer und ein Trainer die Stelle befahren dürfen. Denn zu viel Bewegung würde bedeuten, dass die Welle immer grösser wird. Das wäre schlecht.»

Auch schlechte Sicht gehört der Vergangenheit an. «Es wurde an der Hausbergkante eine Flutlichtanlage installiert. Wenn der Wetterbericht stimmt, werden wir sie aber gar nicht brauchen. Ab Mittwoch soll die Sonne scheinen», ist Waldner zuversichtlich.

Trotz der Massnahmen wird die Streif ein Höllenritt bleiben, als der die schwierigste Weltcup-Abfahrt in einem Film bezeichnet wird.

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