Doch kein Comeback: «Streif-Opfer» Grugger sagt Servus

Aktualisiert

Doch kein Comeback«Streif-Opfer» Grugger sagt Servus

Hans Grugger erklärt 15 Monate nach seinem schweren Sturz in Kitzbühel seinen Rücktritt. Anhaltende Probleme mit dem rechten Bein verunmöglichen eine Rückkehr in den Weltcup-Zirkus.

Grugger war am 20. Januar 2011 im Abfahrtstraining am Hahnenkamm bei der Mausefalle zu Fall gekommen, hatte dabei heftig mit dem Kopf auf der Piste aufgeschlagen und sich ein Schädel-Hirn-Trauma, mehrere Rippenbrüche und eine Lungenquetschung zugezogen. Zwei Jahre nach Daniel Albrecht, der bei seinem Sturz beim Zielsprung ähnlich schwere (Hirn-)Verletzungen erlitten hatte, forderte die berüchtigte Streif damit ein weiteres Opfer.

Wie Albrecht hatte Grugger trotz der schwerwiegenden Verletzungen Hoffnungen auf die Rückkehr in den Weltcup-Zirkus gehegt. Bereits im Mai 2011 nahm er an einem Trainingskurs der österreichischen Speed-Fahrer teil, fünf Monate danach stand er erstmals wieder auf Ski - stets das Fernziel «Comeback in der Saison 2012/2013» vor Augen. Anhaltende Probleme mit dem rechten Bein bewogen den 30-jährigen Salzburger nun aber zum Umdenken.

Grugger gewann in seiner durch viele Verletzungen geprägten Karriere vier Weltcup-Rennen, je zwei Abfahrten und Super-G. (si)

Grugger stürzt im Kitzbühel-Training

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