Streik behindert Luftverkehr
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Streik behindert Luftverkehr

In Italien haben die Fluglotsen gestreikt. Insgesamt wurden 600 Flüge gestrichen. Darunter waren auch Flüge zwischen der Schweiz und Italien betroffen.

Insgesamt wurden in der Schweiz zwölf Verbindungen gestrichen. Wie die Sprecherin von Unique, Sonja Zöchlin, auf Anfrage am Donnerstag mitteilte, sind drei Flüge vom Flughafen Zürich-Kloten nach Mailand sowie von Mailand nach Zürich und ein Flug von Zürich nach Rom sowie von Rom nach Zürich annulliert worden.

Weiter wurden jeweils ein Hin- und Rückflug Genf-Rom und Basel- Rom annulliert. Bei den insgesamt zwölf Flügen handle es sich um zehn Flüge der Fluggesellschaft Swiss und zwei Flüge der italienischen Airline Alitalia.

Streik für acht Stunden

Die Fluglotsen-Gewerkschaft Anpcat legte von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr die Arbeit nieder. Damit wollte sie die Verlängerung der seit zwei Jahren ausgelaufenen Arbeitsverträge erreichen.

Mehr als 600 Flüge italienischer und ausländischer Fluggesellschaften wurden abgesagt, wie die Lotsengewerkschaft Anpcat mitteilte. Dies sei etwa jeder siebte Flug. Gut 3500 Flüge seien planmässig in die Luft gegangen.

Alitalia hatte vorsorglich 334 Flüge gestrichen, darunter 162 Auslandsverbindungen. 74 Flüge sollten umgeleitet werden. Von dem Streik seien fast 22 000 Passagiere betroffen gewesen.

Streikwelle

Weitere Streiks sollen folgen: Alitalia-Angestellte kündigten für den 19. Januar einen Ausstand an, um gegen den Abbau von 1800 der insgesamt 22 000 Arbeitsplätze zu protestieren.

Am 9. Februar wollen die Piloten der Alitalia für einen Tag in den Ausstand treten. Am 20. Februar schliesslich streiken noch die Fluglotsen, die nicht der Gewerkschaft Anpcat angehören.

(sda)

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