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PassagierzahlenStreik belastet Swiss-Mutterkonzern Lufthansa

Anders als die Lufthansa befindet sich die Fluggesellschaft Swiss im Steigflug. Im Oktober beförderte die Schweizer Airline über drei Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr.

Mehr Passagiere dank besserer Auslastung: Bei der Swiss boomt vor allem das Europa-Geschäft.

Mehr Passagiere dank besserer Auslastung: Bei der Swiss boomt vor allem das Europa-Geschäft.

Die Swiss ist so beliebt wie nie. Im Oktober hat sich die Zahl der Fluggäste der Fluggesellschaft gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,2 Prozent auf 1,453 Millionen erhöht, wie die Swiss am Dienstag mitteilte.

Dazu beigetragen hat insbesondere das Europageschäft, das 3,7 Prozent mehr Passagiere aufwies als im Oktober 2013 . Zulegen konnte jedoch auch das interkontinentale Angebot. Hier verzeichnete die Lufthansa-Tochter ein Plus von 1,5 Prozent.

Sitzplätze besser ausgelastet

Die Steigerung der Passagierzahlen in Europa gelang vor allem, weil die Swiss die Flugzeuge besser auslasten konnte. So waren im Oktober 80,7 Prozent aller Flugzeugsitze besetzt. Im Vorjahresmonat betrug dieser sogenannte Sitzladefaktor 77,5 Prozent.

Die Anzahl der durchgeführten Flüge der Swiss sank dagegen um 1,0 Prozent auf 12'498, wobei vor allem in Europa weniger Swiss-Flieger verkehrten (-1,6 Prozent). Auf interkontinentalen Strecken wurde dagegen die Anzahl der Flüge um 3,5 Prozent erhöht.

Millionen-Belastung wegen Streiks

Konzernweit ging es mit den Passagierzahlen weniger steil nach oben als bei der Swiss: Im Oktober transportierte die Lufthansa mit 9,7 Millionen lediglich 0,4 Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahr. Im September war die Zahl der Passagiere noch um 3,5 Prozent gewachsen.

Der Konzern führte dies auf die Streiks der Lufthansa-Piloten zurück. Insgesamt bezifferte die Lufthansa die Belastungen aus den zahlreichen Arbeitsniederlegungen der Piloten, aber auch des Boden- und Sicherheitspersonals auf 170 Millionen Euro. (sda)

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