Streikende Chinesen verirren sich in der Wüste
Aktualisiert

Streikende Chinesen verirren sich in der Wüste

Mehr als eine Dutzend Bauarbeiter sind in China drei Tage in der Wüste umhergeirrt, nachdem sie wegen eines Lohnstreits ihren Arbeitsplatz zu Fuss verlassen hatten.

Wie chinesische Medien am Dienstag berichteten, wurden 16 der 17 Arbeiter bei einer Suchaktion gerettet. Einer der Gruppe habe nicht überlebt.

Die Arbeiter sollten auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebs in der nordwestlichen Region Xinjiang ein Bewässerungssystem errichten. Wegen eines Streits um ihren Lohn verliessen sie den Berichten zufolge am Freitag das Anwesen zu Fuss, um sich sich bei den Behörden in der 200 Kilometer entfernten Stadt Karamay nahe der kasachischen Grenze zu beschweren. Erst am Sonntag wurden die Arbeiter als vermisst gemeldet, woraufhin eine umfangreiche Suchaktion gestartet wurde, an der sich rund 100 Polizisten mit 20 Fahrzeugen beteiligten. Im Wüstengebiet von Xinjiang erreichen die Temperaturen im Sommer gewöhnlich bis zu 50 Grad Celsius. (dapd)

Deine Meinung