Streisand: Empörung über die immensen Ticketpreise
Aktualisiert

Streisand: Empörung über die immensen Ticketpreise

Wer Barbra Streisand in Zürich sehen will, muss tief in die Tasche greifen: 2250 Franken kostet das teuerste Ticket-Paket. Nun schlägt der Konsumentenschutz Alarm – doch der Veranstalter Good News weist jede Kritik zurück.

Am 18. Juni ist die achtfache Grammy-Preisträgerin Barbra Streisand erstmals live auf dem europäischen Kontinent zu sehen – in Zürich. Dieser historische Moment hat seinen Preis: 150 Franken kosten die günstigsten Tickets für die Show im Hallenstadion, 2250 Franken zahlt man für das Luxus-Package mit Dinner und Drinks. Zum Vergleich: Das teuerste Ticket beim Stones-Gig in Dübendorf letztes Jahr kostete 1500 Franken, und da sass man auf der Bühne.

Eigentlich hätte Streisands Tourauftakt in Rom steigen sollen, doch dort wurde das Konzert nach Protesten gegen die überhöhten Ticketpreise abgesagt. Nun gibt es auch in Zürich Kritik: «Good News nützt die Bereitschaft der Fans aus, ihren Star um jeden Preis zu sehen», findet Andreas Tschöpe von der Stiftung für Konsumentenschutz. Diese Preise seien «einfach unerhört».

Veranstalter Good News wehrt sich: «Wir wollen die Fans nicht abschröpfen, aber die Kosten für diese Show sind immens», sagt Promotionschef Stefan Rupp. Die Kritik an den Preisen weist er zurück: «Das Konzert im Hallenstadion Zürich ist das preiswerteste der ganzen Tour.»

Lena Berger

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