NHL: Streit auf Playoff-Kurs - Brunner nur Zuschauer
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NHLStreit auf Playoff-Kurs - Brunner nur Zuschauer

Die New York Islanders gewinnen zuhause gegen die Tampa Bay Lightning 4:2. Damien Brunner kommt bei Detroits 0:1-Niederlage gegen St. Louis Blues nicht zum Einsatz.

Streit hatte massgeblichen Anteil am 19. Saisonsieg seiner Mannschaft, leitete er doch das Game-Winning-Goal von Matt Martin zum 3:2 knapp sieben Minuten vor Schluss ein. Es war der 16. Assist des Berners in der laufenden Saison. In der Tabelle festigten die Islanders damit Platz 8 in der Eastern Conference, allerdings können sie in den verbleibenden neun Spielen nur noch dreimal zuhause antreten.

Einen Playoff-Platz so gut wie sicher haben die Montreal Canadiens. Die «Habs» siegten ohne den verletzten Rafael Diaz zuhause gegen die Boston Bruins 2:1 und liegen hinter den Pittsburgh Penguins auf Platz 2 in der Tabelle des Ostens. Weniger rosig sieht es für die Nashville Predators aus. Das Team aus Tennessee verlor mit dem Schweizer Roman Josi zuhause gegen die Chicago Blackhawks, das beste Team der Liga, 0:1 und liegt in der Tabelle der Western Conference nur auf Platz 12.

Hiller krank, Brunner verletzt

In der Nacht auf Samstag war von den Schweizer Söldnern einzig Luca Sbisa beim 1:3 der Anaheim Ducks gegen die Dallas Stars zu Einsatzzeit gekommen. Der Verteidiger stand bei Anaheim, das im dritten Spiel gegen Dallas innert fünf Tagen erstmals verlor, 18:41 und beim 0:1 auf dem Eis. Anaheims Torhüter Jonas Hiller und Damien Brunner mussten aus gesundheitlichen Gründen passen.

Hillers Forfait wegen einer Grippe sorgte für Hektik. Weil der als Ersatz aufgebotene Igor Bobkow erst von Norfolk nach Kalifornien fliegen musste, statteten die Ducks in der Not Rob Laurie mit einem Eintages-Vertrag aus. Der 43-jährige Goalie hat 2002 sein letztes Spiel in einer unterklassigen Liga bestritten, sein «Leistungsausweis» auf nennenswerter Stufe umfasst genau einen AHL-Auftritt, der auf die Saison 1995/96 zurückgeht. Zur Belustigung seiner temporären Teamkollegen traf Bobrow nach vier Minuten im ersten Drittel auf der Ersatzbank der Ducks ein. Zum Einsatz kam der junge Russe nicht, das Tor hütete der Schwede Viktor Fasth.

Brunner weiterhin in der Zuschauerrolle

Damien Brunner verpasste beim 3:2-Overtime-Sieg der Detroit Red Wings bei den Colorado Avalanche die zweite Partie in Folge. Grund dafür ist eine leichte Verletzung des Hüftbeugers. «Es ist nichts Schlimmes, wir schauen von Tag zu Tag», sagte General Manager Ken Holland. Prägende Figur beim erst zweiten Erfolg der Red Wings aus den letzten fünf Partien war Doppeltorschütze Pawel Dazjuk. Der russische Center erzielte gegen das schwächste Team der NHL 15,4 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung das entscheidende 3:2.

Am Sonntagabend Schweizer Zeit standen die Detroit Red Wings bereits wieder im Einsatz. Sie verloren das Heimspiel gegen die St. Louis Blues 0:1. Damit rutschte das Team von Damien Brunner, der zum dritten Mal in Folge wegen seiner Hüftverletzung fehlte, in der Rangliste der Western Conference hinter die Blues auf Rang 8 zurück. St. Louis feierte dank des Tores von Chris Porter in der 17. Minute den vierten Sieg in Folge. (si)

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