Streit um die Hochhäuser auf der Allmend artet aus
Aktualisiert

Streit um die Hochhäuser auf der Allmend artet aus

Der Streit um
die Sportarena-Türme
nimmt die Züge einer
Posse an: Gestern wurde
einer Ballondemo der
Zugang zur Allmend
verweigert.

Morgen will der Luzerner Stadtrat auf der Allmend Ballone steigen lassen, die die Höhe der beiden geplanten Wohntürme der Sportarena markieren sollen. Diese Aktion wurde dem Stadtparlament im Dezember versprochen. Weil der Stadtrat für die Umsetzung rund einen Monat brauchte, hat das Komitee Allmend ohne Hochhäuser kurzerhand beschlossen, eigene, an Schnüren befestigte Ballone steigen zu lassen.

Doch so weit kam es gestern nicht; ein Stadionangestellter verwehrte dem Komitee den Zutritt. Baudirektor Kurt Bieder bestätigte gestern auf Anfrage, dass eine entsprechende Weisung durch Allmend-Gesamtprojektleiter Ruedi Frischknecht erlassen worden war. «Es geht darum, dass unser eigenes Projekt vom Mittwoch in keiner Form gefährdet wird», so Bieder. Für Komitee-Mitglied Viktor Rüegg ist dieses Vorgehen im Hinblick auf eine Abstimmung sehr fragwürdig: «Unsere Meinungsäusserungsfreiheit auf öffentlichem Grund wurde hier klar eingeschränkt.»

Markus Fehlmann

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