Streit um Maiskolben: Fünf Tote und 13 Verletzte
Aktualisiert

Streit um Maiskolben: Fünf Tote und 13 Verletzte

Ein Streit um angeblich gestohlene Maiskolben in Oberägypten hat am Freitag mit fünf Toten geendet. Nebst vier Erwachsenen starb auch ein neunjähriges Mädchen.

Nachdem der Besitzer eines Maisfeldes in Deir al-Barscha bei Mallawi einen anderen Dorfbewohner auf seinem Feld beobachtet und ihn des Diebstahls bezichtigt hatte, erschoss ihn der Beschuldigte.

Daraufhin stürmte die Familie des Opfers das Haus des Täters und ging mit Feuerwaffen und Schlagstöcken auf seine Angehörigen los, die sich ebenfalls mit Waffen zur Wehr setzten. Nach Angaben der ägyptischen Nachrichtenagentur MENA wurden 13 weitere Menschen verletzt.

(sda)

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