Zürich-Schwamendingen : Streit um Sex endet mit Irrfahrt auf Motorhaube
Aktualisiert

Zürich-Schwamendingen Streit um Sex endet mit Irrfahrt auf Motorhaube

Ein Freier und ein Escortgirl stritten sich. Die Frau und ihre Begleiterin flüchteten mit dem Auto, worauf der Mann auf die Motorhaube sprang und fünf Kilometer mitfuhr.

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Dem 21-jährigen Escortgirl kommen noch immer die Tränen, wenn es an den Vorfall denkt, der sich in der Nacht auf den 28. November 2017 ereignete.

Dem 21-jährigen Escortgirl kommen noch immer die Tränen, wenn es an den Vorfall denkt, der sich in der Nacht auf den 28. November 2017 ereignete.

Tele Züri/Screenshot
In jener Nacht bestellte sie ein 33-jähriger Freier zu sich nach Hause.

In jener Nacht bestellte sie ein 33-jähriger Freier zu sich nach Hause.

Tele Züri/Screenshot
Nach einem Streit um sexuelle Dienstleistungen flüchteten das Callgirl und seine Begleiterin mit dem Auto. Der Mann sprang auf die Motorhaube.

Nach einem Streit um sexuelle Dienstleistungen flüchteten das Callgirl und seine Begleiterin mit dem Auto. Der Mann sprang auf die Motorhaube.

Tele Züri/Screenshot

Ein Mann sprang nach einem Streit in der Nacht auf vergangenen Dienstag in Dübendorf auf die Motorhaube eines wegfahrenden Autos und fuhr fünf Kilometer mit. Beim Sturz in Zürich-Schwamendingen erlitt der Türke (33) schwere Kopfverletzungen. Im Wagen sassen zwei Deutsche im Alter von 21 und 25 Jahren.

Nun berichten Tele Züri und «Tages-Anzeiger» über die Gründe des Streits. Bei den beiden Frauen im Auto soll es sich um ein Callgirl und seine Begleiterin gehandelt haben. In dieser Nacht hatte der 33-Jährige das Callgirl zu sich nach Hause nach Dübendorf bestellt. Wegen sexuellen Dienstleistungen kam es zum Streit.

«Er war am Durchdrehen»

Wie das Callgirl zu Tele Züri sagte, wollte der Mann nach massivem Drogenkonsum nicht, dass sie geht. Mit der Ausrede, sie müsse mit ihrem Hund Gassi gehen, schaffte es die 21-Jährige auf den Parkplatz vor dem Haus. Dort wartete ihre 25-jährige Begleiterin im dunklen Audi. Sie seien losgefahren, als der Mann auf die Motorhaube gesprungen sei. «Der war so am Durchdrehen, dass er uns alles gebrochen hätte, wenn er uns gekriegt hätte», sagte das Escortgirl zu Tele Züri. Während der fünf Kilometer langen Fahrt haben sie laut Tele Züri versucht, die Polizei zu kontaktieren. Währenddessen habe der Mann mit der Faust auf die Frontscheibe geschlagen.

Nachdem der Mann in Schwamendingen vom Auto gestürzt war, fuhren die Frauen weiter. Sie stellten sich der Stadtpolizei Oerlikon. Dort wurden sie verhaftet. Es läuft eine Untersuchung gegen sie wegen schwerer Körperverletzung. Das 21-jährige Escortgirl ist inzwischen wieder auf freiem Fuss. Die 25-jährige Lenkerin des Audis sitzt hingegen weiterhin in Untersuchungshaft wegen Verdunkelungs- und Fluchtgefahr. Der Mann liegt immer noch im Koma. Laut Tele Züri läuft ein Verfahren wegen Nötigung gegen ihn. (20 Minuten)

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