Eine Krone, viele Tränen: Streit unter Schönheitsköniginnen artet bei Siegerehrung aus
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Eine Krone, viele TränenStreit unter Schönheitsköniginnen artet bei Siegerehrung aus

Die Siegerehrung der «Mrs. Sri Lanka» ging nicht wie vorgesehen über die Bühne. Die frühere Schönheitskönigin des Landes beschuldigte ihre neu gewählte Nachfolgerin, gegen das Reglement verstossen zu haben.

Sie erhielt ihre Krone inzwischen zurück: Pushpika de Silva.

Ein Streit unter Schönheitsköniginnen in Sri Lanka könnte ein juristisches Nachspiel haben. Die frühere Gewinnerin Caroline Jurie hatte ihrer Nachfolgerin bei der Siegerehrung der «Mrs. Sri Lanka» die Krone vom Kopf genommen – und sie der zweiplatzierten Kandidatin aufgesetzt.

Dies tat sie mit der Begründung, dass die Gewinnerin Pushpika de Silva geschieden sei und sich damit nicht für die Krone qualifiziere. Die Beschuldigte brach darauf in Tränen aus und zog sich zurück – mit Kopfverletzungen, wie sie selbst später sagte.

Bei der «Mrs. Sri Lanka»-Wahl und auch bei der Wahl zur «Mrs. World» müssen die Teilnehmerinnen verheiratet sein. «Mrs.» steht im Englischen auch für verheiratete Frauen. Caroline Jurie ist amtierende Mrs. World.

Getrennt, nicht geschieden

Die Entkrönte de Silva betonte, sie sei für die Wahl qualifiziert, da sie zwar getrennt von ihrem Ehemann lebe, aber noch mit ihm verheiratet sei. Sie beschwerte sich auch bei der Polizei, diese prüfe nun, ob der Zwischenfall ein gerichtliches Nachspiel haben soll.

De Silva erhielt ihre Krone inzwischen zurück. Von den Organisatoren hiess es, sie hätten der amtierenden Mrs. World nahegelegt, sich bei ihr zu entschuldigen. Die «Mrs. World»-Organisatoren schrieben in einer Mitteilung, dass sie das Verhalten bedauerten.

(DPA/gux)

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