Fussball ohne Körperdekoration – «Streng verboten» – Chinas National-Spieler sollen Tattoos entfernen
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Fussball ohne Körperdekoration«Streng verboten» – Chinas National-Spieler sollen Tattoos entfernen

Die chinesische Regierung greift durch. In Zukunft dürfen die Fussballer in der Nationalmannschaft keine Tattoos mehr haben, um ein Vorbild für die Gesellschaft zu sein.

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Tätowierte Fussballer-Arme: Solche Bilder gehören in China bald der Vergangenheit an. 

Tätowierte Fussballer-Arme: Solche Bilder gehören in China bald der Vergangenheit an.

imago images/Xinhua
 211117 -- SHARJAH, Nov. 17, 2021 -- Players of China reacts after a Group B match between China and Australia of 2022 FIFA World Cup, WM, Weltmeisterschaft, Fussball Asian qualifiers in Sharjah, the United Arab Emirates, on Nov. 16, 2021. SPUAE-SHARJAH-FIFA WORLD CUP QUALIFIERS-CHINA VS AUSTRALIA SuxXiaopo PUBLICATIONxNOTxINxCHN

211117 -- SHARJAH, Nov. 17, 2021 -- Players of China reacts after a Group B match between China and Australia of 2022 FIFA World Cup, WM, Weltmeisterschaft, Fussball Asian qualifiers in Sharjah, the United Arab Emirates, on Nov. 16, 2021. SPUAE-SHARJAH-FIFA WORLD CUP QUALIFIERS-CHINA VS AUSTRALIA SuxXiaopo PUBLICATIONxNOTxINxCHN

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Die Spieler sollen ein positives Vorbild für die Gesellschaft sein. 

Die Spieler sollen ein positives Vorbild für die Gesellschaft sein.

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Darum gehts

  • Die chinesische Regierung greift bei den Fussballern hart durch.

  • In Zukunft dürfen sie keine Tattoos mehr haben.

  • Die Spieler sollten ein «positives Beispiel für die Gesellschaft» sein.

Die chinesische Regierung hat sämtlichen Fussball-Nationalspielern verboten, sich neue Tattoos stechen zu lassen. «Bereits tätowierten Spielern wird angeraten, ihre Tattoos eigenständig zu entfernen», heisst es in einer Stellungnahme der nationalen Sportbehörde von Beginn der Woche. Den U20-Nationalteams sei es zudem «streng verboten», Nachwuchstalente mit Tätowierungen zu nominieren. Fussballspieler sollen anhand der neuen Regeln «ein positives Beispiel für die Gesellschaft» abgeben.

Von Chinas Internetnutzern wurde die Massnahme vor allem zynisch kommentiert. «Jetzt habe ich endlich den Grund gefunden, warum Messi nicht beim chinesischen Nationalteam aufgestellt wird», schreibt ein Nutzer auf der Online-Plattform Weibo. Ein anderer schreibt: «Wenn eine Firma keine Leistung zeigt und nur nach ihrem Erscheinungsbild geht, dann ist sie nicht weit von einer Pleite entfernt.»

In den letzten Monaten hat die chinesische Regierung wiederholt die «abnormale Ästhetik» öffentlicher Personen sowie der eigenen Jugend angeprangert. Tattoos sind dabei immer wieder Anstoss für Kritik gewesen. Bei Fernsehübertragungen müssen tätowierte Körperteile grundsätzlich verpixelt werden.

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(dpa/ape)

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