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Bombenattentat in MallorcaStrenge Kontrollen am Flughafen

Schweizer Urlauber lassen sich vom Bombenanschlag auf Mallorca nicht aus der Ruhe bringen. Ihre Nerven könnten aber durch lange Wartezeiten am Flughafen Son Sant Joan in Mallorca strapaziert werden.

von
ale

Auf das Reiseverhalten von Herr und Frau Schweizer scheint der gestrige Bombenanschlag keine Auswirkung zu haben. Keine einzige Stornierung von Reisen nach Spanien ging bei den grossen Reiseveranstaltern ein. Auch das erwartete Chaos am Flughafen Son Sant Joan in Mallorca ist nicht eingetreten. Die Sicherheitsvorschriften am Flughafen Son Sant Joan sind aber nach wie vor verschärft. Was bedeutet der Bombenterror aber für die zahlreichen Touristen, die nach Mallorca in die Ferien fliegen?

«Ein Anstieg der Wartezeiten»

M-Travel gibt gegenüber 20 Minuten Online Auskunft, was einem am nach der Landung im Ferienparadies erwartet: «Durch die verstärkten Sicherheitskontrollen ist mit einem Anstieg der Wartezeiten zu rechnen. Diese sind aber laut Berichten nicht länger als 30 Minuten», sagt Mediensprecherin Prisca Huguenin. Die zusätzliche Kontrollen bestehen gemäss M-Travel nur aus einer genaueren Überprüfung des Gepäcks und der Personalien. «Fingerabdrücke etc. werden aber von den Grenzbeamten nicht genommen», erklärt Huguenin. Die Reise nach Mallorca wird also nicht zum nervenaufreibenden Marathon. «Auch die Häfen sind wieder geöffnet, man kann ganz normal Exkursionen buchen.» Die Touristen können ganz entspannt ihre Ferien geniessen. «Wie bei allen Auslandaufenhalten raten wir den Reisenden, immer einen Ausweis bei sich zu tragen», rät Huguenin.

«Keine Anullation möglich»

Wer aus Angst vor weiteren Anschlägen nicht mehr nach Mallorca möchte, muss das aus eigener Tasche bezahlen. «Umbuchungen sind bei uns nicht kostenlos möglich» heisst es von allen grossen Reiseveranstaltern. «Solange das EDA nicht von Reisen nach Mallorca abrät, gibt es kein Geld zurück. Der Kunde muss die Annulationskosten aus eigener Tasche bezahlen, falls er seine Reise nicht antreten möchte», bestätigt Huguenin. (ale/dapd)

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