Aktualisiert 18.12.2008 14:49

EUStrengere Regeln für Spielzeug

In Europa gelten bald strengere Vorschriften, um Kinder besser vor gefährlichem Spielzeug zu schützen. Das EU-Parlament stimmte den neuen Regeln mit grosser Mehrheit zu. Das hat auch Auswirkungen auf die Schweiz.

Damit werden beispielsweise chemische Substanzen, die Krebs auslösen oder das Erbgut schädigen, sowie über 50 allergieauslösende Duftstoffe aus Kinderspielzeug verbannt. Verschärft werden auch die Grenzwerte für bestimmte Metalle wie Blei, Quecksilber und organisches Zinn, die besonders giftig sind.

Zudem listet die EU-Richtlinie weitere Sicherheitsanforderungen detailliert auf. Unter anderem ist festgelegt, dass Spielzeuge und Teile davon so beschaffen sein müssen, dass die Gefahr der Strangulation oder des Erstickens ausgeschlossen ist.

Nach der formellen Verabschiedung des zuvor ausgehandelten Kompromisses durch die EU-Staaten müssen die Regierungen die Bestimmungen bis 2011 in nationales Recht umsetzen. Die Chemikalien- Verbote werden aber erst 2013 gelten.

Mitziehen wird auch die Schweiz. Laut Bundesamt für Gesundheit gelten in der Schweiz aufgrund der bilateralen Abkommen die gleichen Vorschriften wie in der EU.

(sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.