DRS 3: Stress, Whitney und Sophie Hunger gratulierten
Aktualisiert

DRS 3Stress, Whitney und Sophie Hunger gratulierten

25 Jahre DRS 3: Der «amtl. bewilligte Störsender» hatte am Samstag im Kaufleuten die Konzession zum Feiern – mit vielen Schweizer Acts auf der Bühne.

von
Bernhard Brechbühl

Freud und Leid in der Radioszene: Kaum hat Bundesrat Leuenberger per Konzessionsentzug dem Privatradio Energy den Garaus gemacht, feiert ein SRG-Sender seinen 25. Geburtstag. Natürlich gab der medienpolitische Eingriff vom Vortag an der Jubiläumsparty von DRS 3 zu reden. Aber schliesslich konzentrierten sich die Gratulanten doch lieber auf das Überbringen von Glückwünschen und Geschenken.

● Das rührendste Ständchen trug Plüsch-Sänger Ritschi vor: «Wenn du uf Sändig geisch, loufed mini Ohre heiss, du bisch mini Nummer eis, merci DRS 3», sang er auf der Kaufleuten-Bühne vor rund 2000 Gästen.

● Das längste Geschenk überbrachte Radiodirektor Walter Rüegg: eine Hochsprunglatte. Diese soll symbolisieren, welche Höchstleistungen er von seinem Team auch künftig erwartet.

● Den schönsten Gesang boten Sophie Hunger und Marc Sway: die Newcomerin mit ihren ultraeindringlichen Songs, Sway anschliessend mit seiner Single «Severina» sowie dem Duett-Hit «Ewigi Liebi» und Fabienne Louves an seiner Seite.

● Für die beste Stimmung war Stress besorgt. Die Menge wogte, als er über Riffs von Nirvana und den Red Hot Chili Peppers rappte. Begeistert war auch Miss Schweiz Whitney Toyloy: «Ich bin ein grosser Fan von Stress und gehe an seine Konzerte, seit ich 13 war», sagte sie zu 20 Minuten. Als Geschenk vermachte Toyloy DRS 3 übrigens ihre mörderischen Stöckelschuhe, die sie an der Miss-Wahl getragen hatte.

● Den erlesensten Sound legten die Macher von «Sounds!» bis morgens um vier im Kaufleuten-Festsaal auf. Service public vom Feinsten.

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