Zürcher Hauptbahnhof: Stromausfall legte Teil des Shopville lahm
Aktualisiert

Zürcher HauptbahnhofStromausfall legte Teil des Shopville lahm

Licht aus im Shopville: Im Zürcher Hauptbahnhof herrschte am Morgen in der Halle Landesmuseum Stromausfall. Viele Geschäfte waren betroffen.

von
mlr/som
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In den Läden im Shopville auf Höhe der Gleise 41 bis 44 ist es dunkel: Ein Stromausfall legte am Morgen den Betrieb in vielen Geschäften am Zürcher Hauptbahnhof lahm.

In den Läden im Shopville auf Höhe der Gleise 41 bis 44 ist es dunkel: Ein Stromausfall legte am Morgen den Betrieb in vielen Geschäften am Zürcher Hauptbahnhof lahm.

Leser-Reporter
Nur die Notbeleuchtung funktionierte.

Nur die Notbeleuchtung funktionierte.

Leser-Reporter
Der Zugverkehr war zum Glück nicht betroffen.

Der Zugverkehr war zum Glück nicht betroffen.

Leser-Reporter

Im Shopville des Zürcher Hauptbahnhofs ist am Morgen der Strom ausgefallen. Der Stromausfall begann um 8.45 Uhr, eine halbe Stunde später sei er behoben worden, sagte SBB-Sprecher Reto Schärli gegenüber 20-Minuten. Betroffen gewesen seien die Halle Landesmuseum und die Perron-Bereiche darunter, auf Höhe der Gleise 41 bis 44. Die Läden dort hatten keinen Strom, nur die Notlichter sorgten für spärliche Beleuchtung.

Als Grund für den Ausfall nannte der Sprecher Arbeiten in der Hauptverteilung, die eine externe Firma ausführte. Was genau zum Stromausfall geführt hat, werde noch untersucht.

Kerzen und Notstrom

Auch mehrere 20-Minuten-Leser-Reporter berichteten von dem Stromausfall und schickten Fotos von der dunklen Halle. Leser-Reporter Collin berichtete, Security-Angestellte hätten vor den Eingängen der Läden gestanden und die Kunden abgewiesen. Oberirdisch hätte dagegen normaler Betrieb geherrscht. Der Zugverkehr war nicht betroffen.

In den betroffenen Läden ist man ziemlich erschrocken, als es dunkel wurde, wie Wesley Pereira, Schichtleiter im Burger King, sagt: «Ich war gerade am Burgerzubereiten, plötzlich ging nichts mehr.» Glücklicherweise habe man in der Filiale Notstrom: «Ich konnte dem Kunden einen anderen Burger geben.» Ebenfalls habe man kleinere Dinge wie Kaffee machen können: «Dank dem Notstrom sind auch keine Lebensmittel kaputt gegangen.» Nur Gipfeli gabs hingegen im Segafredo, wie Barista Xenia Sollberger sagt: «Ich liess gerade einen Kaffee raus, in der Hälfte stoppte die Maschine.» Auch im Espressino al Porto konnten die Mitarbeiter keinen Kaffee zubereiten, wie Barista Jgya Thava sagt: «Dass der Strom gerade in unserer Spitzenzeit ausgefallen ist, ist schon ein wenig ärgerlich.» Immerhin: Die Angestellten der Kaffeebar mussten nicht im Dunklen ausharren, wie Thava sagt: «Wir haben Kerzen angezündet.»

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