31.01.2017 09:02

Rätselhafter Unfall

Stromtod in Badewanne – war ein Handy schuld?

Eine Studentin wird tot in der Badewanne aufgefunden. Im Wasser das Smartphone, in der Steckdose das Ladegerät. Experten vermuten einen Stromschlag.

von
heute.at/ hau
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In Österreich fanden Mutter und Stiefvater ihre Tochter reglos in der Badewanne vor. Die 20-Jährige hatte ein Bad genommen, war mit dem Smartphone am Surfen und Chatten und dürfte dabei das Ladekabel in der Nähe der Wanne in Steckdose gesteckt haben. Experten vermuten, dass das zu ihrem Tod geführt hat.

In Österreich fanden Mutter und Stiefvater ihre Tochter reglos in der Badewanne vor. Die 20-Jährige hatte ein Bad genommen, war mit dem Smartphone am Surfen und Chatten und dürfte dabei das Ladekabel in der Nähe der Wanne in Steckdose gesteckt haben. Experten vermuten, dass das zu ihrem Tod geführt hat.

MikesPhotos/ Pixabay.com/ CC0
Handys, die nur so ins Badewasser fallen, stellen laut Experten keine Gefahr für Menschen dar. Anders ist das bei an das Stromnetz angeschlossenen Geräten.

Handys, die nur so ins Badewasser fallen, stellen laut Experten keine Gefahr für Menschen dar. Anders ist das bei an das Stromnetz angeschlossenen Geräten.

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Eine Studentin aus Österreich wurde im Januar tot in der Badewanne aufgefunden. Laut Heute.at nahm die 20-Jährige ein Bad, chattete oder surfte mit dem Smartphone und dürfte dabei das Ladekabel des Gerätes in die in der Nähe der Wanne montierte Steckdose gesteckt haben. Das Gerät sei ihr dann aus der Hand gerutscht, so die Annahme. Mutter und Stiefvater fanden die junge Frau regungslos in der Badewanne. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der Studentin feststellen.

«Die Frau hatte am Körper Strommarken (Anm. der Red.: Verbrennungen an Ein- und Austrittsstellen des Stroms). Zwar nicht so ausgeprägt wie etwa bei einem Starkstromopfer, aber eindeutig. Fremdverschulden ist zudem auszuschliessen», so ein Ermittler.

«Ein einzigartig tragischer Fall»

Andere elektronische Geräte waren im Bad nicht eingesteckt gewesen. Staatsanwalt Friedrich Köhl bestätigt: «Ein einzigartig tragischer Fall. Eine Obduktion und ein elektrotechnisches Gutachten wurden beauftragt.» Möglich ist, dass die Steckdose nicht in Ordnung war. Erst 2016 war eine 14-jährige Russin in der Wanne durch ihr Handy gestorben.

Handys, die nur so ins Badewasser fallen, stellen laut Experten keine Gefahr für den Menschen dar. Anders ist das bei an das Stromnetz angeschlossenen Geräten: Wenn der FI-Schalter (Anm. der Red.: Schutzschalter) den Stromkreislauf nicht sofort unterbricht, können laut der Universität Bonn heftige Schläge bis 60 Volt auftreten. Ebenso möglich ist, dass das Wasser über das Ladekabel bis in die Steckdose lief und der Strom dann von dort in die Wanne.

Weil die Vögel es nicht von den Dächern zwitschern

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