Ausgeuferte Parade: Studenten hinterlassen ein Bild der Verwüstung
Aktualisiert

Ausgeuferte ParadeStudenten hinterlassen ein Bild der Verwüstung

Eingeschlagene Schaufenster, demolierte Autos und Strassen voll von Eiern, Erbrochenem und Abfall: Randalierende Studenten hinterliessen anlässlich einer Feier in Dunedin, Neuseeland, ein Bild der Verwüstung. Handyvideos zeugen vom Gelage.

Zerschmetterte Eier tropfen von Hausfassaden, eingeschlagene Autoscheiben, verbogene Verkehrstafeln und auf Strassen verstreute Inhalte von Abfalleimern: ein Bild, als hätte eine heftige Demonstration ihre Spuren hinterlassen. So gesehen am Dienstagmorgen im neuseeländischen Dunedin. Schuld an der Verwüstung sind nicht Demonstranten, sondern tobende Zuschauer und Studenten, die bei ihrer alljährlichen Parade änlässlich des Studienbeginns durch die Strassen zogen.

Behördenberichten zufolge haben sich während des Gelages mehrere der angehenden Akademiker leicht verletzt. Laut einem lokalen Radiosender verhaftete die Polizei drei Wüteriche, die sich Anfang März vor Gericht wegen ordnungswidrigem Verhalten verantworten müssen.

«Wir sind sauer»

Nicht nur Dunedins Bürgermeister, Peter Chin, zeigte sich vom Ausmass der wilden Party entsetzt. «Da gibt es einige Ratsmitglieder, die sauer sind. Einer von ihnen ist richtig sauer, weil sich dessen Geschäft an der betroffenen Hauptstrasse befindet», heisst es im Interview mit AP (siehe Video oben).

Immerhin: Freiwillige der Otago Studentenvereinigung (Otago University Students Association) versprachen den Behörden, die Abfälle schnell wegzuräumen. Doch das hält Dunedins Ratsversammlung nicht davon ab, zu prüfen, ob es sich dieses Jahr ein für allemal ausgefeiert hat.

(dga)

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