Zug: Studie wies zu tiefe Mieten aus
Aktualisiert

ZugStudie wies zu tiefe Mieten aus

Die im November veröffentlichte Studie zu Mietpreisen im Kanton Zug hat für viele Reaktionen gesorgt. Konkret geht es um die Aussage, dass die mittlere Monatsmiete für eine 4-Zimmer-Wohnung 2000 Franken netto betrage. Die Baudirektion erläuterte deshalb gestern die Zahl.

von
mfe

Die Baudirektion erklärte, dass der Berechnung eine Standard-Wohnungsgrösse zugrunde liegt, um einen überregionalen Vergleich zu ermöglichen. Allerdings seien die derzeit im Kanton Zug offerierten 4-Zimmer-Wohnungen grösser – der inserierte Mietpreis für eine 4-Zimmerwohnung liege deshalb im Mittel bei 2500 Franken netto. «Das entspricht eher dem öffentlich wahrgenommenen Preisniveau als die für Vergleichszwecke berechneten 2000 Franken», so die Baudirektion. Sie hält aber fest, dass sich an der Grundaussage des Vergleichs nichts ändere: So lägen die inserierten Mietpreise im Kanton Zug unter denjenigen, die etwa am Pfannenstiel (ZH) verlangt würden und über den Preisen im eher ländlichen Zuger Umfeld. (mfe/20 Minuten)

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