Uni Luzern: Studis klagen über Hitze
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Uni LuzernStudis klagen über Hitze

Eigentlich wollte die Uni die Temperaturen drosseln – doch im Haus ist es fast 25 Grad warm.

von
LGL/GWA
Rektor Paul Richli in der Bibliothek der Universität Luzern.

Rektor Paul Richli in der Bibliothek der Universität Luzern.

«Es ist viel zu heiss, man kriegt Kopfschmerzen und kann sich kaum konzentrieren», klagt eine Studentin der PHZ Luzern. Tatsächlich, eine Messung von 20 Minuten zeigt: In der Bibliothek der Uni Luzern beträgt die Temperatur 24,5 Grad. Laut René Guldimann vom Seco läge im Winter ein optimales Raumklima zum Arbeiten im Sitzen bei 20 bis 22 Grad.

Vor zwei Monaten wollte die Uni die Temperatur von 24 auf 23 Grad senken; nachdem die Jungen Grünen Luzern eine noch tiefere Temperatur forderten, wollte die Uni diese gar auf 21 einpendeln (20 Minuten berichtete). Grund: So könnte die Uni Zehntausende Franken Heizkosten sparen. Paul Richli, Rektor der Universität Luzern, sagt zur Situation: «Das Problem ist bekannt. Wir konnten den Energieverbrauch bereits senken. Nun wird es aber schwieriger.» Es sei unterschätzt worden, dass die Bücher in der Bibliothek als Wärmespeicher wirken. «Der technische Dienst der Uni investiert viel Zeit in die Temperaturregelung.» Da das Gebäude erst kurze Zeit in Betrieb sei, müsse man immer noch Erfahrungen sammeln. «Die Lernatmosphäre soll so angenehm wie möglich gestaltet werden», verspricht Richli.

Neben den heissen Temperaturen beklagen die Studenten zudem die stickige und trockene Luft. Bis eine Lösung gefunden wird, heisst es deshalb für die Studenten: viel Wasser trinken.

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