Sturmgewehr-Unfall ging glimpflich aus
Aktualisiert

Sturmgewehr-Unfall ging glimpflich aus

Gefährliches Missgeschick eines Soldaten mitten in einem Zürcher Wohnquartier: Statt seine vermeintlich leere Waffe zu entladen, entsicherte er das Sturmgewehr und drückte ab. Prompt löste sich ein Schuss, der beinahe einen Nachbarn traf.

Der 24-jährige Schweizer bereitete in Oberengstringen ZH seine Militäreffekten zur Abgabe im Zeughaus vor. Dabei nahm er kurz nach 9 Uhr sein persönliches Sturmgewehr in die Hand, entsicherte dieses und drückte ab.

Zu seiner Überraschung löste sich ein Schuss. Dieser ging durch den Boden in das darunter liegende Badezimmer. In diesem hielt sich der Wohnungsmieter auf. Ausser einem gehörigen Schrecken blieb dieser unversehrt, wie die Zürcher Kantonspolizei schreibt.

Da der Polizei die Umstände der Schussabgabe nicht bekannt waren, rückte ein grösseres Aufgebot der Kantonspolizei Zürich nach Oberengstringen aus.

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