Super-G: Styger auf Podest - grosse Kristallkugel für Vonn
Aktualisiert

Super-GStyger auf Podest - grosse Kristallkugel für Vonn

Beim Weltcup-Finale in Garmisch gibt es für die Schweizerinnen noch einen Podestplatz zu feiern: Nadia Styger wird Dritte. Die Amerikanerin Lindsey Vonn gewinnt trotz gebrochenem Finger das Rennen - und auch den Gesamtweltcup.

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mon
Nadia Styger fährt zum Saisonabschluss aufs Podest. (Bild: Keystone)

Nadia Styger fährt zum Saisonabschluss aufs Podest. (Bild: Keystone)

Hinter der überragenden Amerikanerin Lindsey Vonn und der Österreicherin Elisabeth Görgl feierte Nadia Styger eine Premiere. Die 31-jährige Schwyzerin hat zwar schon vier Weltcuprennen gewonnen und in diesem Winter in Crans-Montana auch schon einen 2. Platz erreicht, doch Dritte war sie noch nie. Nadia Styger führte ein starkes Schweizer Team an, das zu viert in den Top 10 vertreten war. Nadja Kamer, Fabienne Suter und Andrea Dettling belegten geschlossen die Ränge 7 bis 9.

Den Schweizerinnen gelang ein guter Abschluss einer bemerkenswerten Saison, die nur durch das medaillenlose Abschneiden an den Olympischen Spielen getrübt war. In fünf der sieben Super-G dieses Winters stand mindestes eine aus dem Swiss-Ski-Team auf dem Podium.

Gesamtweltcup geht an Vonn

Schon vor dem Finale war praktisch klar gewesen, dass Lindsey Vonn den Gesamt-Weltcup zum dritten Mal in Serie gewinnen würde. Maria Riesch konnte die definitive Entscheidung zwar noch zweimal aufschieben, doch im zweitletzten Rennen der Saison war es dann mit ihrem 4. Rang soweit.

Dank ihrem 11. Saisonsieg holte sich Lindsey Vonn ihren dritten Weltcup-Gesamtsieg. Damit schob sich die Amerikanerin auf die gleiche Höhe wie Vreni Schneider, die Kroatin Janica Kostelic und die Österreicherin Petra Kronberger, die es ebenfalls auf drei Erfolge gebracht hatten. Lediglich Annemarie Moser-Pröll hat als sechsfache Gewinnerin noch mehr grosse Kugeln sammeln können.

Hinter der überragenden Amerikanerin Lindsey Vonn und der Österreicherin Elisabeth Görgl feierte Nadia Styger eine Premiere. Die 31-jährige Schwyzerin hat zwar schon vier Weltcuprennen gewonnen und in diesem Winter in Crans-Montana auch schon einen 2. Platz erreicht, doch Dritte war sie noch nie. Nadia Styger führte ein starkes Schweizer Team an, das zu viert in den Top 10 vertreten war. Nadja Kamer, Fabienne Suter und Andrea Dettling belegten geschlossen die Ränge 7 bis 9.

Den Schweizerinnen gelang ein guter Abschluss einer bemerkenswerten Saison, die nur durch das medaillenlose Abschneiden an den Olympischen Spielen getrübt war. In fünf der sieben Super-G dieses Winters stand mindestes eine aus dem Swiss-Ski-Team auf dem Podium.

Weltcup-Super-G der Frauen in Garmisch. Schlussklassement:

1. Lindsey Vonn (USA) 1:19,30.

2. Elisabeth Görgl (Ö) 0,16 zurück.

3. Nadia Styger (Sz) 0,57.

4. Maria Riesch (De) 0,59.

5. Anja Pärson (Sd) 0,65.

6. Tina Maze (Sln) 0,67.

7. Nadja Kamer (Sz) 1,03.

8. Fabienne Suter (Sz) 1,04.

9. Andrea Dettling (Sz) 1,06.

10. Marie Marchand-Arvier (Fr) 1,11. 11. Britt Janyk (Ka) 1,26.

12. Jessica Lindell-Vikarby (Sd) 1,37.

13. Lucia Recchia (It) 1,61.

14. Ingrid Jacquemod (Fr) 1,65.

15. Emily Brydon (Ka) 1,84.

16. Dominique Gisin (Sz) 1,92.

Ausgeschieden: Viktoria Rebensburg (De), Julia Mancuso (USA), Andrea Fischbacher (Ö).

Lindsey Vonn steht damit als Weltcup-Gesamtsiegerin fest. Den Super-G-Weltcup hatte sich schon zuvor für sich entschieden.

LIVE-TICKER

mit Monika Brand

- Lindsey Vonn gewinnt das Rennen! Als letzte Fahrerin stellt die Amerikanerin die Bestzeit auf. Sie nimmt Elisabeth Görgl 16 Hundertstel ab. Die Schweizerin Nadia Styger wird Dritte.

- Anja Pärson verpasst als Vierte das Podest. Die Schwedin lag bis zur zweiten Zwischenzeit vorne, verlor dann bis ins Ziel aber noch 0,49 Sekunden auf Görgl. Damit steht Styger sicher auf dem Podest, denn nur noch Lindsey Vonn steht oben.

- Die Französin Ingrid Jacquemod kann nicht vorne mitreden. Ihr bleibt nur der zwölfte Zwischenrang.

- Nadia Styger fährt auf den zweiten Platz! Trotz Patzer fährt die Schweizerin aufs Podest. Sie verliert 0,41 Sekunden auf Elisabeth Görgl.

- Nun ist es ein Rückstand von 14 Hundertsteln. Doch gleich nach der Zwischenzeit begeht Styger einen groben Fehler.

- Sieben Hundertstel Rückstand bei der ersten Zwischenzeit für sie.

- Mit Nadia Styger ist die letzte Schweizerin gestartet.

- Suter wird mit einem Rückstand von 88 Hundertstel Fünfte.

- + 0,78 bei der letzten Zwischenzeit.

- Jetzt ist es ein Rückstand von fast einer halben Sekunde.

- Die Schweizerin liegt beim ersten Zeitvergleich zwei Hundertstel vorne.

- Das Rennen geht weiter: Fabienne Suter ist gestartet.

- Fischbacher steht wieder. Das scheint nochmal gut gegangen zu sein. Als nächstes folgt Fabienne Suter.

- Das sieht nicht gut aus. Die Olympiasiegerin im Super-G bleibt liegen. Sie wird jetzt betreut.

- Görgls Landsfrau Andrea Fischbacher stürtzt schlimm. Hoffentlich hat sie sich nicht verletzt.

- Die Österreicherin Elisabeth Görgl übernimmt die Führung! Sie ist 0,43 Sekunden schneller als Maria Riesch. Damit ist auch Kamer weg vom Podest. Doch noch stehen zwei Schweizerinnen oben.

- Tina Maze, die Riesenslalom-Siegerin von gestern, schafft den Sprung an die Spitze knapp nicht. Ihr fehlen acht Hundertstel auf Riesch. Damit ist Nadia Kamer jetzt Dritte, Andrea Dettling als Vierte nicht mehr auf dem Podest.

- Gisin wird nur Neunte. Der Rückstand beträgt im Ziel 1,33 Sekunden.

- 1,35 Sekunden sind es bei der letzten Zwischenzeit. Heute ist wohl nicht Gisins Tag.

- Der Rückstand wächst: 0,84 Sekunden sind es schon.

- Bei der ersten Zwischenzeit liegt sie 26 Hundertstel zurück.

- Mit Dominique Gisin folgt die dritte Schweizerin.

- Die Amerikanerin Julia Mancuso stürzt in Führung liegend kurz vor dem Ziel. Schade für sie.

- Dettling fährt hinter Teamkollegin Kamer auf Platz 3. Sie verliert 0,47 Sekunden auf die Führende Riesch.

- + 0,78 bei der letzten Zwischenzeit

- 63 Hundertstel sind es jetzt

- 19 Hundertstel Rückstand bei der ersten Zwischenzeit

- Andrea Dettling ist gestartet.

- Anna Fenninger aus Österreich ist weit weg von den Besten. Mit fast zwei Sekunden Rückstand wird sie Zweitletzte.

- Die Französin Marie Marchand-Arvier landet hinter Kamer. Mit 0,52 Sekunden Rückstand bleibt ihr Platz 3.

- Kamer landet auf dem zweiten Zwischenrang. Bis ins Ziel halbiert sie den Rückstand noch auf 0,44 Sekunden. Eine solide Fahrt der jungen Schweizerin.

- +0,89 sind es beim letzten Zeitvergleich vor dem Ziel.

- Der Rückstand ist auf 0,53 Sekunden angewachsen.

- + 0,14 bei der ersten Zwischenzeit

- Es folgt die erste Schweizerin. Nadja Kamer ist gestartet.

- Maria Riesch übernimmt deutlich die Führung. Die Deutsche will ihre letzte (theoretische) Hoffnung auf die grosse Kristallkugel aufrechterhalten. Mit 0,67 Sekunden Vorsprung reiht sie sich an der Spitze ein.

- Die Schwedin Jessica Lindell-Vikarby kratzt an der Bestmarke. Unterwegs liegt sie in Führung, im Ziel steht dann aber doch + 0,11 auf der Uhr. Das reicht für Platz 2.

- Emily Brydon verliert eine gute halbe Sekunde auf ihre führende Landsfrau. Das war der letzte Auftritt der Kanadiern, sie tritt nach zwölf Jahren Weltcup zurück.

- Die junge Französin Marine Gauthier kann ebenfalls nicht mit Janyk mithalten. Der Rückstand der Junioren-Weltmeisterin ist mit 1,35 Sekunden aber noch im Rahmen.

- Die Engländerin Chemmy Alcott ist chancenlos. Sie kommt mit einem Rückstand von fast einer Sekunde ins Ziel.

- Lucia Recchia aus Italien schafft es nicht an Janyk vorbei. Sie ist 35 Hundertstel langsamer.

- Die Deutsche Viktoria Rebensburg scheidet kurz vor dem Ziel aus. Fahrfehler.

- 1:20,56 ist die erste Zeit. Mal schauen, wie gut diese ist.

- Los gehts. Die Kanadierin Britt Janyk eröffnet das Rennen.

- Der Super-G der Frauen beginnt um 9.30 Uhr. 20 Minuten Online berichtet live.

Vor dem Rennen

Für die Frauen steht heute beim Weltcup-Finale in Garmisch der Super-G auf dem Programm. Fünf Schweizerinnen gehen an den Start, alle haben das Können, um ganz nach vorne zu fahren.

Es sind dies: Nadja Kamer (Startnummer 9), Andrea Dettling (12), Dominique Gisin (14), Fabienne Suter (18) und Nadia Styger (19).

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