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Kopfhörer-DiskussionStyle oder Klang – was ist wichtiger?

Neben MacBook und iPhone gehören jetzt auch Beats-Kopfhörer zum Sortiment von Apple. Bei den 20-Minuten-Lesern führt dies zu einer Grundsatzdiskussion über den Kauf von Kopfhörern.

von
wed

Für 3 Milliarden US-Dollar hat Apple die Firma Beats Electronics gekauft, die besonders für ihre Kopfhörer mit dem roten «b» bekannt ist. Nach der Bekanntgabe dieser Übernahme ist bei den 20-Minuten-Lesern eine leidenschaftliche Diskussion entbrannt – über Qualität und Aussehen der bis zu 500 Franken teuren Kopfhörer von US-Rapper Dr. Dre.

Für viele Leser steht bei Beats nicht die Qualität im Vordergrund, sondern Aussehen und der Promi-Appeal der Marke, da viele Sportler und Rapper sich mit den Beats-Kopfhörern in der Öffentlichkeit zeigen. «Beats sind gerade hip, aber wer wirklich wert auf gute Soundqualität legt, kauft sich keine Beats», schreibt zum Beispiel Sini. Auch für Alois Stadlhuber sind die Beats-Kopfhörer ein «überteuertes In-Produkt». Zudem sei gemäss vielen Lesern auch die Verarbeitung mangelhaft, besonders bei den günstigsten Modellen. Mela bezeichnet die markanten Kopfhörer gar als «Plastikschrott». Und für Senn Heisser ist nur die Werbung gut an Beats: «Gutes Marketing und product placement zur richtigen Zeit an den richtigen Orten, aber die Kopfhörer klingen schlecht.»

«Es ist eine Frage der Musikrichtung»

Ganz anders sieht das «Moni»: «Meinen Beats Pro würde ich nicht mehr hergeben – für mich der perfekte Kopfhörer.» Für Duweisches ist es einfach eine Frage der Musikrichtung: «Mit diesen Kopfhörern hört man keine Klassik, sondern basslastige Musik – und die ist auf Beats grandios.» Neben der Qualität hat Kurioso noch eine weitere Beobachtung gemacht: «Ich sehe diese Beats eigentlich hauptsächlich bei Teenies um den Hals und nicht auf den Ohren.»

«Bei der Übernahme geht es nicht um die Kopfhörer»

Einige Leser machen aber auch darauf aufmerksam, dass es bei der Übernahme nicht nur um die Kopfhörer geht, sondern auch um den Streaming-Dienst Beats Music. «iTunes muss sich neu erfinden, um am Markt bestehen zu können, denn die Zukunft ist offensichtlich eben doch nicht der reine Verkauf von Songs- und Alben-Files, sondern das Streaming», schreibt Xenophanes.

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