Air-France-Flug 447: Suche nach Flugschreiber geht weiter
Aktualisiert

Air-France-Flug 447Suche nach Flugschreiber geht weiter

Die Suche nach dem Flugdatenschreiber des über dem Südatlantik abgestürzten Air-France-Flugzeugs wird bis Ende Mai fortgesetzt.

Allerdings werden eines der beiden Suchschiffe und einer der drei Tauchroboter abgezogen, wie die französische Luftfahrtbehörde BEA am Dienstag mitteilte. Seit Ende März haben beide Schiffe erfolglos ein 2000 Quadratkilometer grosses Gebiet abgesucht. Der Meeresboden liegt dort bis zu 4000 Meter tief und ist zerklüftet.

Der aus Rio de Janeiro kommende Airbus A330 mit Ziel Paris verschwand in der Nacht zum 1. Juni 2009 von den Radarschirmen und stürzte ins Meer. Dabei kamen alle 228 Insassen ums Leben, unter ihnen 28 Deutsche. In den folgenden Wochen wurden mehr als 1000 Wrackteile und etwa 50 Leichen geborgen. Aus den Überresten liess sich bisher allerdings keine Unfallursache rekonstruieren. Wahrscheinlich können nur die aufgezeichneten Cockpit-Gespräche Aufschluss darüber geben, warum der Airbus direkt in eine Gewitterfront flog, um die andere Flugzeugen einen Bogen machten. (dapd)

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