Suchmaschine Google könnte brutalen Mord aufklären
Aktualisiert

Suchmaschine Google könnte brutalen Mord aufklären

Eine Suchmaschine als Zeuge in einem Mordfall: In Amerika steht ein Mann unter Anklage, der bei Google in Erfahrung brachte, wie er seine Frau umbringen soll.

Vor knapp drei Jahren soll Robert Petrick seine Frau ermordet haben. Kurz nachdem sie von ihm als vermisst gemeldet worden war, fand die Polizei ihre Leiche im Falls Lake in der Nähe der Stadt Durham.

Die Anklage will die Tat aufgrund der Daten nachweisen, die auf Petricks Computer gefunden wurden. Konkret handelt es sich dabei um Begriffe, die Petrick in die Google-Suchmaske eingegeben hatte. Darunter befanden sich die Suchbegriffe «neck break snap hold» (Nacken brechen knacken festhalten).

Auf dem Computer des Angeklagten soll noch mehr belastendes Material gefunden worden sein. So habe er mittels Google Informationen über den See gesammelt, in dem die Leiche seiner Frau gefunden wurde. Dazu benutzte er unter anderem die Begriffe «depth Falls Lake» (Tiefe Falls Lake).

Nächste Woche findet in dem Prozess gegen Petrick die erste Zeugenvernehmung statt. Dann sollen auch weitere Details der Computer-Analyse der Polizei vor Gericht präsentiert werden. Petrick selbst sagt, er sei unschuldig.

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