«Suck my d***» – Katie Price flippt vor Urteilsverkündung aus

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In London«Suck my d***» – Katie Price flippt vor Urteilsverkündung aus

In den vergangenen Wochen musste sich das Model vor Gericht verantworten, da es gegen gerichtliche Auflagen verstossen hatte. Am Freitag wurde das Urteil verkündet.

von
Katrin Ofner
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Katie Price erscheint am Freitag vor Gericht.

Katie Price erscheint am Freitag vor Gericht.

IMAGO/i Images
Die 44-Jährige, hier mit ihrem Verlobten Carl Woods zu sehen, hat gegen gerichtliche Auflagen verstossen. 

Die 44-Jährige, hier mit ihrem Verlobten Carl Woods zu sehen, hat gegen gerichtliche Auflagen verstossen. 

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Trotz Kontaktverbot soll Katie der Verlobten ihres Ex-Mannes Kieran Hayler, Michelle Penticost, geschrieben haben. Sogar Beleidigungen sollen darunter gewesen sein. 

Trotz Kontaktverbot soll Katie der Verlobten ihres Ex-Mannes Kieran Hayler, Michelle Penticost, geschrieben haben. Sogar Beleidigungen sollen darunter gewesen sein. 

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Darum gehts

  • Am Freitag musste Katie Price zur Urteilsverkündung vor Gericht. 

  • Weil sie gegen gerichtliche Auflagen verstossen hatte, drohte ihr eine Haftstrafe.

  • Dementsprechend schien auch ihre Laune miserabel zu sein, beschimpfte sie doch vor dem Amtsgebäude die Reporterinnen und Reporter. 

  • «Suck my d***», sagte sie, nachdem sie ein Journalist gefragt hatte, wie ihre Chancen für eine Gefängnisstrafe stehen. 

  • Der Trash-Queen wurde vorgeworfen, die Verlobte ihres Ex-Mannes Kieran Hayler (35) trotz Kontaktverbot angeschrieben und beleidigt zu haben.

  • Schlussendlich kam Price mit einer gemeinnützigen Arbeit für zwölf Monate und einer Geldstrafe in der Höhe von umgerechnet rund 1800 Franken davon.

Trotz Kontaktverbot soll Katie Price die Verlobte ihres Ex-Mannes Kieran Hayler (35) angeschrieben und beleidigt haben. Lediglich zwölf Worte seien es an Michelle Penticost (39) gewesen, doch genau diese wurden ihr zum Verhängnis. Zu diesem Zeitpunkt war die 44-Jährige nämlich schon vorbestraft, weshalb sie mit den Nachrichten gegen die gerichtlichen Auflagen verstiess. 

Am Freitag musste Katie Price daher vor Gericht erscheinen. Ihr drohten bis zu fünf Jahre Gefängnis. Kein Wunder, dass ihre Laune bei der Ankunft vor dem Lewes Crown Court im Keller war. In ihrem grünen Zweiteiler versuchte sie, sich vor den Fotografen zu verstecken, suchte Schutz hinter ihrem Verlobten Carl Woods. Doch als ihr ein anwesender Journalist zurief, wie sie denn ihre Chance einschätze, ins Gefängnis zu kommen, verlor sie die Fassung und sagte in einem von der «Daily Mail» veröffentlichten Video: «Suck my d***!»

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«Verheerende Auswirkung»

Innerhalb des Gerichtsgebäudes sei sie gemäss der britischen Zeitung allerdings wieder ehrfürchtig gewesen. Insbesondere, als es in einer vorgelesenen Aussage von Michelle Penticost hiess, dass Katies Nachrichten und Beschimpfungen «verheerende Auswirkungen» auf ihr geistiges Wohlbefinden gehabt haben. 

«Die Auswirkungen dessen, was Katie getan hat, sind sehr erschütternd, ich fühle mich bedroht und eingeschüchtert», sagte Penticost aus – und führte aus: «Die Konsequenzen sind, dass ich das Gefühl habe, dass sie mich angreifen wird. Ich hatte das Gefühl, dass ich mich durch eine einstweilige Verfügung sicher fühlen würde, aber wenn jemand dagegen verstösst, fühle ich mich sehr verwundbar.»

Katies Anwalt Nicholas Hamblin habe jedoch immer wieder betont, dass sich der Realitystar dem Ernst der Lage durchaus bewusst sei. Zum Zeitpunkt des Vergehens habe sich seine Klientin zudem in therapeutischer Behandlung befunden, denn die 17 Jahre als Person des öffentlichen Lebens hätten Spuren bei ihr hinterlassen. Katie Price kam jedoch noch mal glimpflich davon: keine Haftstrafe, dafür aber zwölf Monate gemeinnützige Arbeit und eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet rund 1800 Franken.

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Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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