Südafrika verzichtet auf Rassen-Quote
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Südafrika verzichtet auf Rassen-Quote

Vor und während der Rugby-WM forderten verschiedene Politiker, dass das südafrikanische Team die Nation mit mehr farbigen Spielern vertreten soll. Jetzt sagt Sportminister Makhenkesi Stofile: «Quoten sind out.»

Mit Bryan Habana und J.P. Pietersen waren nur zwei Spieler beim WM-Sieg der «Springboks» nicht weisser Herkunft. Daher forderten Politiker, dass die Regenbogennation nur würdig vertreten sei, wenn mindestens 25 Prozent der Spieler Farbige seien. Nach der WM sollte dieser Schritt - wie er in der Wirtschaft in Südafrika zumindest teilweise üblich ist - vollzogen werden.

Jetzt gab Sportminister Stofile aber eine Kursänderung bekannt, wie der «Guaridan» berichtet. «Quoten sind out», so der Politiker, «lasst uns alle unsere Ressourcen in die Entwicklung von Talenten stecken. Die Regierung wird nicht entscheiden wer ins Team gehört und wer nicht.» Wichtig sei aber eines - und dies soll auch befolgt werden: «Schaut alle an und gebt ihnen eine Chance.»

(fox)

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