Offizielle beruhigen: «Südafrika wird eine sichere WM durchführen»
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Offizielle beruhigen«Südafrika wird eine sichere WM durchführen»

Zweifel an der Sicherheit bei der Fussball-WM in Südafrika sind nach Ansicht der Organisatoren völlig unbegründet. Südafrikas Organisationschef Danny Jordaan nannte den Versuch, einen Zusammenhang zwischen dem Terroranschlag in Angola und der WM im Sommer zu ziehen, «unlogisch».

Südafrika sollte an seiner eigenen Geschichte gemessen werden. Seit 1994 habe es mehr als 100 Sport-Grossveranstaltungen ohne jede Gewalt oder andere ernste Zwischenfälle gegeben. «Die Welt darf nicht mit zweierlei Mass messen», forderte der Organisationschef. Angola habe rein gar nichts mit Südafrika zu tun, niemand würde in Europa auf die Idee kommen, Vorfälle in Finnland mit der Lage in England in Verbindung zu bringen. Das Weltturnier in Südafrika im Juni und Juli werde «effizient, professionell und sicher» über die Bühne laufen.

Auch die Regierung Südafrikas wies die Bedenken zurück, nachdem am Freitag der Teambus von Togo in Angola von Rebellen angegriffen worden war und dabei drei Personen getötet worden waren. «Unsere Sicherheitsmassnahmen sind anders als in Angola. Ausserdem war es ein opportunistischer Anschlag», sagte Vincent Magwenya, Sprecher von Regierungschef Jacob Zuma.

Zuma war am Montag aus Angola zurückgekehrt, wo er das Eröffnungsspiel des Afrika-Cups gesehen und sich mit mehreren Staatspräsidenten aus Afrika getroffen hatte. «Wir müssen uns nicht verteidigen. Es gibt keine Zweifel, dass Südafrika eine sichere und erfolgreiche WM austragen wird», sagte Magwenya weiter.

(si)

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