Aktualisiert 28.08.2009 19:11

UNASUR

Südamerika will Treffen mit Obama

Die Präsidenten der südamerikanischen UNASUR- Staaten haben auf ihrem Krisengipfel im argentinischen Bariloche grundsätzlich ein baldiges Treffen mit US-Präsident Barack Obama ins Auge gefasst.

Dabei solle es um die geplante Stationierung von 800 amerikanischen Soldaten auf insgesamt sieben bereits bestehenden Stützpunkten der kolumbianischen Streitkräfte gehen. Eine förmliche Einigung auf das Treffen mit Obama gab es jedoch zunächst noch nicht, weil die Gipfelteilnehmer wesentlich länger berieten, als zunächst geplant.

Die linksgerichteten Präsidenten Venezuelas, Ecuadors und Boliviens, Hugo Chávez, Rafael Correa und Evo Morales, bekräftigten ihren Widerstand gegen die Stationierung von US-Truppen in Kolumbien. Dies sei Ausdruck des US-Imperialismus.

Kolumbiens konservativer Präsident Alvaro Uribe begründete das Truppenabkommen mit den USA jedoch mit der notwendigen Hilfe bei der Bekämpfung der Drogenkriminalität und linker Rebellen, die sich zum Teil aus dem Drogenschmuggel finanzierten.

(sda)

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