Nach Havarie: Südkoreanische Armee in Alarmbereitschaft
Aktualisiert

Nach HavarieSüdkoreanische Armee in Alarmbereitschaft

Das südkoreanische Kriegsschiff «Cheonan» ist vergangene Woche an der Frontlinie zu Nordkorea gesunken. Jetzt erwartet der Süden eine Aktion des Nordens.

Südkoreanisches Kriegschiff an der See-Grenze zum Norden.

Südkoreanisches Kriegschiff an der See-Grenze zum Norden.

Der südkoreanische Präsident Lee Myung Bak hat die Streitkräfte seines Landes zur Alarmbereitschaft aufgerufen. Die Truppen müssten sich auf mögliche Aktionen Nordkoreas vorbereiten, erklärte der Präsident nach Angaben eines Sprechers am Dienstag in einer Kabinettsitzung. Zur Begründung verwies Lee auf die Havarie eines südkoreanischen Kriegsschiffes in der vergangenen Woche. Die «Cheonan» war nahe der umstrittenen Seegrenze zu Nordkorea gesunken.

«Da sich die Havarie an der Frontlinie ereignete, sollten sich die Streitkräfte auf jede mögliche Bewegung Nordkoreas sorgfältig vorbereiten», wurde Lee von seinem Sprecher Park Sun Kyoo zitiert. Das südkoreanische Verteidigungsministerium hatte am Montag erklärt, der Untergang des Kriegsschiffs sei möglicherweise von einer nordkoreanischen Seemine verursacht worden. Es sei nicht ausgeschlossen, dass Nordkorea diese Mine gezielt gegen die «Cheonan» eingesetzt habe, erklärte das Verteidigungsministerium. (dapd)

Deine Meinung