Aktualisiert 09.12.2007 06:33

Südkoreas Strände sind schwarz

Tausende Helfer sind in Südkorea im Einsatz, um die schwerste Ölpest in der Geschichte des Landes zu bekämpfen. Rund 10 500 Tonnen Rohöl sind aus einem Tanker ausgelaufen, nachdem er von einem Transportkahn gerammt worden war.

Bis Sonntag ist der Ölteppich an etwa 17 Kilometer Küste im Westen des Landes angeschwemmt worden. Dort gibt es Fischfarmen, Austernbänke, Strände und ein Schutzgebiet für Zugvögel. Nach dem Zusammenstoss eines Öltankers mit einem anderen Schiff waren am Freitag über zehn Millionen Liter Rohöl ausgetreten.

Rund 5600 Leute seien im Einsatz, um die Folgen der Umweltverschmutzung so gering wie möglich zu halten, sagte ein Sprecher der Küstenwache. Freiwillige sammeln Ölschlamm in Eimern auf und versuchen, verschmutzte Seevögel zu reinigen. Rund 100 Schiffe sind nach offiziellen Angaben zur Ölbekämpfung herangezogen worden. Sie versuchen, die weitere Ausbreitung des Ölteppich auf dem Meer zu verhindern.

Es ist die grösste Ölpest in der Geschichte des Landes. Mallipo ist einer der schönsten und beliebtesten Strände in Südkorea. Ausserdem liegen in der Region ein geschützter Meerespark und eine wichtige Ruhezone für Zugvögel.

(SDA/AP)

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