Hacker-Experiment: Süsser Spielzeug-Roboter wird zur Killer-Maschine
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Hacker-ExperimentSüsser Spielzeug-Roboter wird zur Killer-Maschine

Roboter, die plötzlich böse werden und Menschen angreifen: Einige Hacker haben das Horror-Szenario aus Filmen und Albträumen in die Realität gebracht.

von
swe

Das etwas beängstigende Video der Sicherheitsforscher. (Quelle: IOActive)

Forscher der Sicherheitsfirma IOActive haben es geschafft, drei Roboter beliebter Marken in Geräte zu verwandeln, die ihre Besitzer belauschen, in ihrem Haus filmen und sogar physisch verletzen können.

Dies ist ihnen gelungen, weil sie durch das Ausnützen einer Sicherheitslücke in der Software Kontrolle über die Roboter übernehmen konnten. «Beunruhigend ist, dass viele denken, es handle sich um Spielzeug, und nicht realisieren, dass damit ihre Liebsten ausspioniert werden können», so Lucas Apa von IOActive.

Leistungsfähige Computer

«Es ist aber nicht einfach Spielzeug, sondern es sind immer leistungsfähigere Computer mit Armen, Beinen oder Rädern, die mit jeder Generation noch grösser, stärker und schneller werden.» Deshalb empfiehlt Apa, sich über die Sicherheit Gedanken zu machen, bevor man sich einen solchen Roboter in die Wohnung stellt.

Ein Hacker könnte allenfalls Bilder der Kinder machen oder den Spielzeug-Roboter gar in eine Art Waffe verwandeln, die grossen Schaden anrichten könnte. So habe beispielsweise der Roboter Pepper genug Kraft, um einen Knochen zu brechen.

Die Forscher von IOActive sind bekannt dafür, auf Probleme im Technologie-Bereich hinzuweisen, beispielsweise bei Autos der Marke Jeep oder beim Unterhaltungssystem von Flugzeugen.

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