Süsses aus der Schweiz macht Deutsche schwach
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Süsses aus der Schweiz macht Deutsche schwach

Die Zuckerwarenindustrie blickt auf ein Rekordjahr zurück. Vor allem im Ausland wurde deutlich mehr Süsses aus der Schweiz verkauft.

Mit einem Gesamtumsatz von 287 Millionen Franken konnte 2004 ein Zuwachs um 4,3 Prozent realisiert werden, wie der Verband Biscosuisse bekannt gab. Die Schweizer Zuckerwarenindustrie verkaufte im vergangenen Jahr 24 766 Tonnen oder 1,5 Prozent mehr Bonbons, Kaugummis oder Marzipan.

Beim Export wurde mit 186 Millionen Franken ein neuer Umsatzrekord erzielt. Insgesamt exportierte die Schweiz 17 051 Tonnen Zuckerwaren. An der Spitze der 78 Abnehmerländer stehen mit einem Anteil von 23,3 Prozent Deutschland vor Frankreich mit 20,1 Prozent, den USA mit 19 Prozent und Italien mit 7 Prozent. Der Exportanteil ist mittlerweile auf zwei Drittel der Produktion angestiegen.

Erstmals seit vier Jahren konnten auch in der Schweiz mehr Zuckerwaren abgesetzt werden: Der Umsatz im Inland nahm um 0,9 Prozent auf 101,0 Millionen Franken zu. Pro Kopf wurden 3,2 Kilogramm Zuckerwaren konsumiert. Der Anteil der zuckerfreien Bonbons sank dabei leicht von 19,4 auf 19,0 Prozent.

(sda)

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