Mega-Deal: Sunrise-Übernahme durch UPC ist auf gutem Weg
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Mega-DealSunrise-Übernahme durch UPC ist auf gutem Weg

Die UPC-Besitzerin Liberty Global übernimmt Sunrise. Bereits besitzt die Telecom-Firma über 81 Prozent der Sunrise-Papiere. Das neue Unternehmen könnte der Swisscom die Stirn bieten.

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Sunrise wird von UPC übernommen.

Sunrise wird von UPC übernommen.

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Bereits besitzt die UPC-Muttergesellschaft Liberty Global  81,98 Prozent aller Sunrise-Papiere.

Bereits besitzt die UPC-Muttergesellschaft Liberty Global 81,98 Prozent aller Sunrise-Papiere.

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Bisher seien gemäss provisorischer Auswertung insgesamt 37,1 Millionen Sunrise-Aktien angedient worden.

Bisher seien gemäss provisorischer Auswertung insgesamt 37,1 Millionen Sunrise-Aktien angedient worden.

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Darum gehts

  • UPC will Sunrise übernehmen.
  • Dafür bezahlt das Unternehmen 6,8 Milliarden Franken.
  • Bereits besitzt die UPC-Muttergesellschaft Liberty Global 81,98 Prozent aller Sunrise-Papiere.

Die Übernahme des Telekomunternehmens Sunrise durch die UPC-Muttergesellschaft Liberty Global ist auf gutem Weg. Nach Ablauf der Angebotsfrist am 8. Oktober besitzt Liberty 81,98 Prozent aller Sunrise-Papiere. Bisher seien gemäss provisorischer Auswertung insgesamt 37,1 Millionen Sunrise-Aktien angedient worden, hiess es in einer Medienmitteilung vom Freitag.

Damit sei die Mindestandienungsquote erfüllt, vorbehaltlich der Bestätigung der vorläufigen Zahlen in der definitiven Meldung des Zwischenergebnisses. Als Schwelle hatte UPC eine Beteiligung von mindestens zwei Drittel festgelegt. Das definitive Zwischenergebnis wird am 14. Oktober erwartet, die Nachfrist läuft dann vom 15. bis zum 28. Oktober.

Bewertung von 6,8 Milliarden

UPC-Besitzerin Liberty Global hatte im August das Kaufangebot für Sunrise vorgelegt. Der amerikanisch-britische Kabelnetzriese greift dafür tief in die Tasche: Die Sunrise-Aktionäre sollen 5 Milliarden Franken in bar erhalten. Damit wird der zweitgrösste Telekomkonzern der Schweiz inklusive Schulden mit 6,8 Milliarden Franken bewertet.

Im Vorjahr hatte sich die Liaison andersherum abgespielt: Damals wollte Sunrise UPC für 6,3 Milliarden Franken vor den Traualtar führen. Der Deal war aber am Widerstand der Aktionäre unter Führung der deutschen Freenet gescheitert, die vor allem den Kaufpreis und die dazu nötige Kapitalerhöhung als zu hoch kritisiert hatte. Den jetzigen Deal unterstützt Freenet bekanntlich.

Herausforderer für Swisscom

UPC und Sunrise wollen gemeinsam zu einem potenten Herausforderer für den Platzhirsch Swisscom werden. Zusammen werden sie einen Umsatz von 3,1 Milliarden Franken erreichen und 2,1 Millionen Mobilfunkabo-Kunden haben. Mit 1,2 Millionen Breitbandkunden und 1,3 Millionen TV-Abonnenten erreichen sie in jedem Bereich einen Marktanteil von rund 30 Prozent.

Ein Ziel der Fusion ist es auch, die jeweiligen Schwachstellen zu beseitigen. So erhält Sunrise ein eigenes Festnetz, während UPC nun ein Handynetz bekommt.

Das sind die Unternehmen

UPC beschäftigt in der Schweiz und in Österreich 1600 Mitarbeiter. Derzeit gibt es 971‘000 TV- und 646’000 Internetabonnenten, 500’000 Kunden haben ein Festnetz- und 223'000 ein Mobilabo. Das Unternehmen betreibt ausserdem den Sportkanal Mysports. Die UPC-Besitzerin Liberty Global mit Sitz in London ist eines der weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen konvergente Videos, Breitband und Kommunikation und ist in sechs europäischen Ländern unter den Brands Virgin Media, Telenet und UPC tätig.Beim Telecomkonzern Sunrise arbeiten derzeit 1739 Personen. Im Gegensatz zu UPC verfügt Sunrise über ein eigenes Mobilnetz. Neben dem Mobilfunk bietet Sunrise ebenfalls TV-, Internet und Festnetzdienste an.

(SDA)

Deine Meinung

62 Kommentare
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Michél

10.10.2020, 10:07

Neeeeiiinnn! Jetzt geht es wohl abwärts. Mal schauen ob ich da bleibe. Service war recht Top bis auf ein paar Jahre, wohl falscher Manager.

Herrscht Freude

10.10.2020, 09:56

Heisst dies, dass wir bald diese unsägliche Sunrise-Werbung los sind?

Urs

10.10.2020, 09:16

Der sehr schlechte UPC-Support wird sicher weitergeführt. Zwar ist da niemand wirklich gut, aber auch niemand so schlecht wie UPC.